Warum Sie immer wieder mit einem trockenen Mund aufwachen

Warum Sie immer wieder mit einem trockenen Mund aufwachen

Morgens mit einem trockenen Mund aufzuwachen, mag zwar lästig erscheinen, kann aber ein subtiles Warnsignal Ihres Körpers sein.

Nächtlicher Mundtrockenheit – medizinisch Xerostomie genannt – ist mehr als nur ein unangenehmes Gefühl. Laut der Cleveland Clinic erhöht unbehandelter Mundtrockenheit das Risiko für Karies, Zahnfleischerkrankungen, Mundgeruch und Infektionen im Mundraum. Speichel ist wichtig, um Säuren zu neutralisieren, Speisereste wegzuspülen und das Zahnfleisch zu schützen. Bei anhaltendem Speichelmangel kann Ihre Mundgesundheit mit der Zeit leiden.

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Mundtrockenheit tritt besonders häufig nachts auf und bleibt oft unbemerkt, bis man jeden Morgen mit einem trockenen oder klebrigen Mund aufwacht. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Ursachen dafür – und was Ihr Körper Ihnen damit möglicherweise mitteilen möchte.

1. Was Sie vor dem Schlafengehen essen
Die Wahl Ihrer Speisen am Abend ist wichtiger, als die meisten Menschen denken. Fettige, scharfe und salzige Speisen belasten Ihre Verdauung und entziehen dem Körper Wasser, um die Mahlzeit zu verarbeiten.

Da Flüssigkeiten vermehrt für die Verdauung benötigt werden, steht weniger Feuchtigkeit für die Speichelproduktion zur Verfügung. Wenn Sie häufig durstig oder unwohl aufwachen, kann eine leichtere, salzärmere Mahlzeit und der Verzicht auf späte Snacks Linderung verschaffen.

2. Medikamente
Medikamente gehören zu den häufigsten Ursachen für Mundtrockenheit.

Die Mayo Clinic berichtet, dass Hunderte von verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten die Speichelproduktion verringern können, darunter:

Antidepressiva und Medikamente gegen Angstzustände

Blutdrucksenkende Medikamente

Antihistaminika und abschwellende Mittel

Schmerzmittel und Muskelrelaxantien

Wichtig: Wenn die Mundtrockenheit nach Beginn der Einnahme eines neuen Medikaments aufgetreten ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Alternativen oder eine Dosisanpassung sprechen, anstatt das Medikament eigenmächtig abzusetzen.

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