3. Dehydrierung
Manchmal ist die Ursache ganz einfach: Ihr Körper bekommt nicht genügend Flüssigkeit.
Auch im Schlaf verliert Ihr Körper durch Atmung, Schwitzen und den normalen Stoffwechsel weiterhin Wasser. Selbst leichte Dehydrierung kann dazu führen, dass Sie mit einem spürbar trockenen Mund und Rachen aufwachen.
Die Lösung ist nicht, kurz vor dem Schlafengehen große Mengen Wasser zu trinken – das kann den Schlaf stören –, sondern über den Tag verteilt ausreichend zu trinken.
4. Alterung
Mit zunehmendem Alter nimmt die Speichelproduktion auf natürliche Weise ab. Erwachsene über 60 neigen aufgrund der kombinierten Auswirkungen von Alterung, Medikamenten und chronischen Erkrankungen besonders zu Mundtrockenheit.
Da Speichel vor Karies, Infektionen und Beschwerden im Mundraum schützt, werden konsequente Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche mit zunehmendem Alter immer wichtiger.
5. Grunderkrankungen
Anhaltende Mundtrockenheit kann manchmal auf ein tieferliegendes Gesundheitsproblem hinweisen.
Die Mayo Clinic weist darauf hin, dass Erkrankungen wie:
Diabetes
Schlaganfall
Alzheimer
HIV/AIDS
Sjögren-Syndrom
die Speichelproduktion beeinträchtigen können. In manchen Fällen kann Mundtrockenheit ein frühes Anzeichen einer Autoimmunerkrankung sein. Wenn die Symptome trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Mundhygiene anhalten, ist eine ärztliche Untersuchung wichtig.
6. Schilddrüsenüberfunktion oder erhöhter Stoffwechsel
Eine Schilddrüsenüberfunktion beschleunigt viele Körperprozesse – darunter auch den Flüssigkeitsverlust.
Laut Verywell Health kann eine Schilddrüsenüberfunktion häufiges Wasserlassen, Angstzustände, Hitzeintoleranz und Dehydration verursachen, was alles zu Mundtrockenheit beitragen kann. Wenn Mundtrockenheit zusammen mit unerklärlichem Gewichtsverlust, Zittern oder Nervosität auftritt, kann eine Schilddrüsenuntersuchung sinnvoll sein.
7. Mundatmung im Schlaf
Durch den Mund zu atmen, reduziert die Speichelproduktion erheblich.
Die Sleep Foundation erklärt, dass Mundatmung die Mundschleimhaut austrocknet und häufig mit verstopfter Nase, Allergien oder Schlafstörungen wie Schlafapnoe in Verbindung steht. Die Verwendung eines Luftbefeuchters, die Behandlung von Allergien oder Atemproblemen können die nächtliche Mundtrockenheit deutlich verbessern.
8. Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum
Bestimmte Substanzen sind dafür bekannt, den Mund auszutrocknen:
Substanz Wirkung
Tabak Reduziert den Speichelfluss
Alkohol Wirkt harntreibend und verstärkt die Dehydrierung
Freizeitdrogen (einschließlich Marihuana) Verursachen einen trockenen Mund
Methamphetamin Führt zu extremer Mundtrockenheit und langfristigen Zahnschäden