Der italienische Sommer zeigt sich von seiner unbeständigsten Seite. Nach Tagen mit hohen Temperaturen und überwiegend sonnigem Wetter zieht ein neues Tiefdruckgebiet über Teile der Halbinsel und bringt schwere Gewitter und einen deutlichen Wetterumschwung mit sich, insbesondere in den nördlichen Regionen.
Laut Experten schwächt sich das Hochdruckgebiet, das in den letzten Wochen vorherrschend war, vorübergehend an seinem Nordrand ab. Dies begünstigt den Zustrom instabilerer Luftströmungen, die vereinzelt Schauer und lokal sehr heftige Gewitter mit Hagel und starken Windböen verursachen können.
Am stärksten betroffen sind erneut die Alpen- und Voralpenregionen, insbesondere die mittelöstlichen Gebiete Norditaliens. In den letzten Stunden kam es bereits in mehreren Gebieten zu Starkregen, der zu Beeinträchtigungen führte und das Eingreifen der lokalen Behörden zum Schutz der Bevölkerung erforderlich machte.
Bilder in sozialen Medien und lokalen Medien zeigen Straßen, die sich in reißende Ströme verwandelt haben, durch Hagel verursachte Eisansammlungen und erhebliche Probleme im Zusammenhang mit den extremen Wetterbedingungen. Experten beobachten die Lage genau, insbesondere im Hinblick auf die für die nächsten Stunden prognostizierten Ereignisse.
Welche Gebiete sind am stärksten betroffen, und wie wird sich die Lage in den nächsten Stunden im Rest des Landes entwickeln?