Über 60 und besorgt um Ihre Herzgesundheit? 5 gängige Medikamente, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen sollten.

Über 60 und besorgt um Ihre Herzgesundheit? 5 gängige Medikamente, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen sollten.

5 häufig verwendete Medikamente, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen sollten

Hier ein Überblick über fünf weit verbreitete Medikamente, die laut Forschungsergebnissen bei Erwachsenen über 60 besondere Aufmerksamkeit erfordern. Es handelt sich dabei nicht um verbotene Medikamente. Sie können lediglich Nebenwirkungen haben, die mit zunehmendem Alter deutlicher werden. Besprechen Sie diese daher immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie Änderungen vornehmen.

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen: Viele Menschen greifen bei Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen zu diesen Medikamenten. Studien, die unter anderem von der American Heart Association veröffentlicht wurden, weisen darauf hin, dass die regelmäßige oder hochdosierte Einnahme zu Wassereinlagerungen und Bluthochdruck führen kann. Diese zusätzliche Belastung kann sich insbesondere bei älteren Menschen bemerkbar machen. Eine kurzfristige, gelegentliche Anwendung ist für die meisten Menschen in der Regel unproblematisch, eine langfristige, tägliche Einnahme sollte jedoch mit Ihrem Arzt besprochen werden. Protonenpumpenhemmer (PPI) wie Omeprazol gegen Sodbrennen: Diese Medikamente sind beliebt zur Linderung von Sodbrennen. Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Langzeitanwendung und Veränderungen bestimmter Mineralstoffspiegel, wie beispielsweise Magnesium, festgestellt, welches für einen normalen Herzrhythmus wichtig ist. Ihr Arzt kann Ihnen helfen abzuwägen, ob die tägliche Einnahme weiterhin die beste Option ist oder ob Anpassungen des Lebensstils oder eine kürzere Anwendungsdauer sinnvoller sind.
Abschwellende Mittel mit Pseudoephedrin, die in vielen Erkältungs- und Allergiepräparaten enthalten sind: Diese Tabletten befreien zwar eine verstopfte Nase, können aber vorübergehend den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen. Bei älteren Menschen, die ihren Blutdruck bereits regelmäßig kontrollieren, empfehlen viele Kardiologen, diese Wirkung während der Erkältungssaison einzuschränken oder durch Nasensprays oder andere nicht-medikamentöse Alternativen zu ersetzen.
Antihistaminika der ersten Generation wie Diphenhydramin (häufig gegen Schlafstörungen oder Allergien eingesetzt): Die bekannten rosa Allergie- oder Schlaftabletten können anticholinerge Wirkungen haben. Bei älteren Erwachsenen kann dies zu Mundtrockenheit, Herzrasen oder sogar Verwirrtheit führen, was sich indirekt auf die Herzgesundheit im Alltag auswirkt. Neuere, nicht schläfrig machende Antihistaminika werden häufig als schonendere Alternativen empfohlen.

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