Magnesium: Misserfolg oder was man Ihnen verschweigt, damit es funktioniert!

Magnesium: Misserfolg oder was man Ihnen verschweigt, damit es funktioniert!

Überschuss
Magnesium wird über die Nieren, aber auch über die Haut ausgeschieden. So führt Schwitzen (bedingt durch hohe Temperaturen, körperliche Anstrengung, Sport, Hitzewallungen und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse [die zu Nachtschweiß führen]) zu einem Verlust an diesem Mineralstoff. Weitere Faktoren tragen ebenfalls zu diesem Verlust bei:

Bestimmte Nierenerkrankungen (wie wiederkehrende Pyelonephritis und andere Nierenerkrankungen);
Alkohol und Kaffee (die die Ausscheidung über die Nieren erhöhen);
Physischer oder emotionaler Stress (das bei Stress ausgeschüttete Cortisol erhöht den Magnesiumverlust);
Ungesunde Ernährung (die eine große Menge an Toxinen und damit eine starke Mobilisierung von Mineralstoffen, vor allem Magnesium, zur Folge hat);
Bestimmte Medikamente: Diuretika, Entzündungshemmer, Tabletten, Kortikosteroide und Psychopharmaka (Antidepressiva usw.). Vitamin D hingegen erhöht die Aufnahme im Darm, und Insulin fördert die Aufnahme in die Zellen. Warum reichen Magnesiumpräparate allein nicht aus, um unseren Mangel auszugleichen?

Obwohl Magnesium leicht ins Blut gelangt, ist seine Bioverfügbarkeit (seine Fähigkeit, in die Zellen einzudringen) gering. Das Blut kann nur 1 % des gesamten Magnesiums aufnehmen und ist daher schnell gesättigt. Innerhalb weniger Tage ist das Blut mit Magnesium überladen, wodurch es wirkungslos wird. Schlimmer noch: Es können unerwünschte Symptome auftreten. Um diese „Vergiftung“ zu vermeiden, muss Magnesium leichter in die Zellen eindringen können, wo es lebensnotwendig ist. Dort kann es dann von den Nieren gefiltert werden, sodass der Magnesiumspiegel im Blut wieder im Normalbereich liegt.

Der Körper mag keine Extreme. Das ist eine Regel, und sie gilt auch für Magnesium. Der Körper ist wie ein Motor, der schnurrt, wenn alles reibungslos läuft. Störungen hingegen sind Fehlfunktionen – und unsere sind still. Alles geschieht unbemerkt, und die körperlichen Auswirkungen treten erst viel später auf, sodass der Eindruck entsteht, sie kämen ohne ersichtlichen Grund vor. In Wirklichkeit sollte jedes Symptom, selbst das geringfügigste, ernst genommen werden, denn es deutet bereits auf eine Anomalie im Körpermechanismus hin, die behoben werden muss. Die ersten Anzeichen eines Problems zeigen sich im Bewusstsein. Der Geist ist wie benebelt.

Durch die Einnahme von Magnesium kann der Körper endlich zur Ruhe kommen und entgiften. Die Wirkung ist spürbar: Man ist wacher, aufmerksamer und reagiert gelassener auf alltägliche Ereignisse. Wut steigt auf, entlädt sich und verfliegt dann wie Schnee in der Sonne. Sie hält nicht an und schlägt nicht in Groll um. Man grübelt nicht mehr. Endlich hat man den „Aus“-Knopf des Körpers wiedergefunden. Welch eine Erleichterung! Doch allmählich reichert sich das Blut mit Magnesium an. Die positiven Effekte lassen nach. Nach zwanzig Tagen ist keine Wirkung mehr spürbar. Man ist enttäuscht.

Ein Pariser Diabetologe untersuchte diesen Magnesiummangel und entdeckte, wie man diese zwanzigtägige Hürde überwinden kann … mitten im Herzen von Computern.

Die Lösung: Eine Ernährung reich an Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Ölsaaten reicht in der Regel aus, um den Bedarf des Körpers zu decken. Um einen Mangel zu beheben, insbesondere wenn er schwerwiegend ist und lebenswichtige Funktionen beeinträchtigt, ist eine gezielte Supplementierung unerlässlich (und Schokolade allein reicht nicht aus!). Leider muss ein Zeitlimit eingehalten werden, wenn man die üblicherweise empfohlenen 20 Tage überschreiten und die Wirksamkeit der Behandlung optimieren möchte. Die Einnahme von Standard-Magnesium ist nämlich wirkungslos: Nach wenigen Tagen lässt die Wirkung nach.

Das fehlende Glied: Silizium
Dr. Kathy Bonan, Ernährungswissenschaftlerin, Endokrinologin, Diabetologin und Spezialistin für Stoffwechselerkrankungen in Paris, hat ein Element entdeckt, das diese Einschränkung überwinden kann. Dieses Element wird in der Computertechnik verwendet. Es bildet das Herzstück von Elektronikchips, ohne die es keine Computer gäbe. Eine Stadt in der San Francisco Bay Area, Kalifornien, ist sogar danach benannt: Silicon Valley. Dieses Produkt ist Siliziumdioxid (SiO₂).

SiO₂ ist ein Mineral, das aus Silizium besteht. Silicon Valley bedeutet daher „Siliziumtal“ und nicht „Siliziumtal“, wie man vielleicht annehmen könnte.

SiO₂ ist ein transparenter Sand. Es wird zur Glasherstellung verwendet (aber versuchen Sie bloß nicht, es durch Ablecken der Fenster zu sammeln; das ist ineffektiv und wegen des enthaltenen Bleis sogar gefährlich). Im Pflanzenreich ermöglicht es dem Weizenhalm, aufrecht zu stehen und der Schwerkraft zu trotzen. Bei Tieren ist es ein essentielles Element, da es Spurenelementen ermöglicht, die Zellmembran zu durchdringen und den Zellen zur Verfügung zu stellen. Zellen sind wahre Fabriken, deren Milliarden chemischer Reaktionen von Spurenelementen abhängen. Ohne sie gibt es keine Produktion, keine Zellteilung, kein Leben.

Nach zahlreichen Versuchen entwickelte Dr. Bonan eine ausgewogene Methode für

\