Magnesium: Misserfolg oder was man Ihnen verschweigt, damit es funktioniert!

Magnesium: Misserfolg oder was man Ihnen verschweigt, damit es funktioniert!

Psychiatrische Störungen, die keine sind

Dr. Marianne Mousain-Bosc beobachtete, dass die Mütter hyperaktiver Kinder zumeist spasmophil waren, was auf ein Ungleichgewicht im Kalzium-Magnesium-Stoffwechsel hindeutet. Trotz dieses nachgewiesenen Zusammenhangs und der belegten Bedeutung von Magnesium (insbesondere der schädlichen Auswirkungen eines chronischen Mangels auf das zentrale Nervensystem) tun sich Neurologen und Kinderärzte in unserem Land schwer damit anzuerkennen, dass eine einfache Magnesiumtherapie ausreichend oder gar heilend sein könnte. Die Medizin konzentriert sich auf Kalzium, und viele Ärzte verschreiben es noch immer wahllos, ohne über fundierte Kenntnisse zu verfügen. Magnesium hingegen wird in der Medizin aus mir unerfindlichen Gründen vernachlässigt. Auch der Autorin sind diese Gründe nicht bekannt! Noch heute kämpfen viele Forscher darum, Magnesium wieder die ihm gebührende Bedeutung zu verleihen.

Angesichts der neurologischen Wirkung von Magnesium auf das Nervensystem lag es nahe, seinen Zusammenhang mit anderen Erkrankungen wie Autismus zu untersuchen. Vor dreißig Jahren berichteten Eltern autistischer Kinder von Verbesserungen im Zustand ihrer Kinder nach der Gabe von „Megadosen an Vitamin B6 und Magnesium“.<sup>3</sup>

Die Erkenntnis, dass Autismus keine psychiatrische Störung, sondern vielmehr die Folge von Stoffwechsel- und neurobiologischen Ungleichgewichten ist, entstand. Heute ist diese Tatsache allgemein anerkannt. Doch was für ein Kampf war das!

Vor über zwanzig Jahren heilte eine Mutter ihr Kind vom Autismus, indem sie Gluten aus der Ernährung strich. Sie gründete einen Verein, um ihre Entdeckung mit möglichst vielen Eltern autistischer Kinder zu teilen. Und es funktionierte! Aber nicht immer. Einige Eltern versuchten daraufhin, auch Milchprodukte wegzulassen. Eine neue Welle von Heilungsversuchen folgte. Andere Eltern haben ihre Kinder von neurotoxischen Schwermetallen (Quecksilber und Aluminium, die in Impfstoffen und vielen Alltagsprodukten enthalten sind) entgiftet, einige konnten sogar Borreliose heilen. Trotz all dieser Heilungsfälle galten diese Praktiken in der Schulmedizin (und werden oft noch heute) als „beschämend“ und inakzeptabel (ebenso wie bei vielen Eltern, die sich der Schulmedizin verschrieben haben). All diese Eltern wagten es, sich der Schulmedizin zu widersetzen. Sie wurden beleidigt, misshandelt, bedroht und als Sektenmitglieder abgestempelt, doch ihre Kinder wurden gesund. Hut ab vor diesen Eltern, die den Mut haben, Glaubenssätze zu hinterfragen, sich ins Unbekannte zu wagen und niemals aufzugeben, ihrem Kind zu helfen!

Magnesium spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Stoffwechselstörungen, insbesondere solchen, die das Nervensystem betreffen. Trotz vielversprechender Ergebnisse wird Eltern hyperaktiver Kinder die Einnahme von Magnesiumpräparaten jedoch selten empfohlen. Es wäre ratsam, wenn sich medizinische Fachkräfte besser informieren und mit den Forschungsergebnissen ihrer Kollegen auf diesem Gebiet vertraut machen würden.

Hauptursachen für Magnesiummangel: Es gibt nur drei Hauptursachen: unzureichende Zufuhr, erhöhter Bedarf und zellulärer Verlust. Die Untersuchung von Aufnahme und Ausscheidung ermöglicht es uns, diese drei Ursachen zu analysieren.

Aufnahme
In Frankreich beträgt die empfohlene Tagesdosis 6 Milligramm Magnesium pro Kilogramm Körpergewicht. Das entspricht:

Für einen Mann mit 80 kg Körpergewicht: 480 mg/Tag;

Für eine Frau mit 55 kg Körpergewicht: 330 mg/Tag;

Für ein Kind: 250 mg/Tag.

Diese Angabe dient lediglich als Richtwert und ist nicht verbindlich, da der Magnesiumbedarf je nach individueller Gesundheit und Lebensstil stark variiert. Dieser Bedarf schwankt sogar im Tagesverlauf! Beispielsweise ist die Zufuhr bei heranwachsenden Jugendlichen sowie bei schwangeren oder stillenden Frauen höher (500 mg/Tag). Dabei sind Mangelerscheinungen noch gar nicht berücksichtigt, bei denen die tägliche Magnesiumzufuhr den oben berechneten theoretischen Bedarf deutlich übersteigt!

Wo findet man Magnesium? Magnesium stammt hauptsächlich aus Lebensmitteln: Kakao, Vollkornprodukten, grünem Gemüse, Ölsaaten (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse usw.), Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen, Erbsen usw.) und einigen Mineralwässern. Leider zeigen andere Studien, dass das gesündeste Wasser das mineralärmste ist – eine Ansicht, die ich teile. Wenn wir trinken, verlangt unser Körper nach Wasser, nicht nach Nahrung (Mineralien sind zwar Nährstoffe, wenn auch in geringen Mengen!).

Hier sind die wichtigsten Lebensmittel mit dem höchsten Magnesiumgehalt:

Beim Anblick dieser Tabelle mag man vielleicht Lust auf Schokolade bekommen (tatsächlich deutet ein unwiderstehliches Verlangen nach Schokolade oft auf einen deutlichen Magnesiummangel hin!), aber das ist keine gute Idee, da der hohe Zuckergehalt die positiven Wirkungen der enthaltenen Mikronährstoffe zunichtemacht.

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