3. Zink und Eisen nicht vergessen
Damit die Schilddrüsenhormone von den Körperzellen aufgenommen werden können, ist eine ausreichende Versorgung mit Zink und Eisen erforderlich. Ein Mangel an diesen beiden Spurenelementen kann die Hormonproduktion deutlich verlangsamen.
Im Alltag: Integrieren Sie regelmäßig Kürbiskerne, Hülsenfrüchte (wie Linsen und Kichererbsen), Haferflocken und mageres Fleisch in Ihre Ernährung. Kombinieren Sie eisenreiche Lebensmittel immer mit Vitamin C (z. B. durch Zugabe von etwas Zitronensaft), um die Aufnahme zu optimieren.
4. Stresshormone bewusst reduzieren
Chronischer Stress ist einer der größten Feinde der Schilddrüse. Bei anhaltendem Stress schüttet der Körper große Mengen an Cortisol, dem Stresshormon, aus. Dauerhaft hohe Cortisolwerte blockieren die Umwandlung der Schilddrüsenhormone in ihre aktive Form und reduzieren die Aktivität des Kontrollzentrums im Gehirn (Hypophyse).
Im Alltag: Planen Sie regelmäßige Ruhepausen ein. Schon 10 Minuten Achtsamkeitsübungen, Meditation oder ein Spaziergang an der frischen Luft können das Nervensystem entspannen und die Schilddrüse entlasten.
5. Vorsicht vor rohem Kreuzblütlergemüse (Goitrogene)
Einige Pflanzen enthalten sogenannte Goitrogene, Substanzen, die in großen Mengen die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen können. Dazu gehören vor allem Kreuzblütlergemüse wie Kohl (Grünkohl, Rosenkohl), Brokkoli, Blumenkohl und Radieschen.