Wenn Sie nachts häufig Wadenkrämpfe bekommen, sendet Ihr Körper möglicherweise ein Warnsignal.

Wenn Sie nachts häufig Wadenkrämpfe bekommen, sendet Ihr Körper möglicherweise ein Warnsignal.

Eine schlechte Durchblutung kann ebenfalls zu nächtlichen Wadenkrämpfen beitragen. Erkrankungen, die die Durchblutung der Beine beeinträchtigen, können die Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen einschränken. Menschen mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden möglicherweise häufiger unter Wadenkrämpfen.

In manchen Fällen stehen Wadenkrämpfe im Zusammenhang mit einer Nervenkompression. Probleme der Wirbelsäule, wie z. B. eine Spinalkanalstenose oder Nervenreizungen, können die Signalübertragung zwischen Gehirn und Muskeln stören. Dies kann zu Muskelkrämpfen, Schwäche, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Beinen führen.

Bestimmte Medikamente können ebenfalls das Risiko für Muskelkrämpfe erhöhen. Einige Blutdruckmedikamente, Diuretika, Cholesterinsenker und andere Behandlungen können den Flüssigkeitshaushalt oder den Elektrolythaushalt beeinflussen. Wer nach Beginn der Einnahme eines neuen Medikaments häufig Wadenkrämpfe hat, sollte dies mit seinem Arzt besprechen.

Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle. Nächtliche Wadenkrämpfe treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse auf natürliche Weise ab, und Veränderungen der Durchblutung, des Flüssigkeitshaushalts und der Nervenfunktion können die Anfälligkeit für Krämpfe erhöhen.

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