Antioxidative Nahrungsergänzungsmittel
Eine frühere Tierstudie aus dem Jahr 2012 zeigte, dass antioxidative Nahrungsbestandteile Vorteile im Kampf gegen altersbedingten kognitiven Abbau bieten können.
Die Studie ergab, dass die Tiere mit zunehmendem Alter einen signifikanten Anstieg reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) im Gehirn aufwiesen, was zu oxidativem Stress führte, der laut Experten zum altersbedingten kognitiven Abbau beiträgt.
Die Autoren stellten fest, dass antioxidative Nahrungsergänzungsmittel die ROS-Ansammlung im Gehirn nahezu vollständig rückgängig machten.
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (vertrauenswürdige Quelle) hat kürzlich entschieden, dass eines der in dieser Studie verwendeten Nahrungsergänzungsmittel, N-Acetylcystein (NAC), nicht als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen ist.
B-Vitamine
Eine 2016 von einer vertrauenswürdigen Quelle veröffentlichte Studie ergab, dass sich die wissenschaftliche Forschung zu den positiven Auswirkungen von B-Vitaminen auf die Gehirngesundheit hauptsächlich auf drei der acht B-Vitamine konzentriert hat: Vitamin B6, B9 und B12.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass B-Vitamine für alle Gehirnfunktionen essenziell sind und dass viele Menschen in Industrieländern an einem Vitamin-B-Mangel leiden. Dieser Mangel kann negative gesundheitliche Folgen haben, darunter auch eine Beeinträchtigung der Gehirnfunktion.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die alle acht B-Vitamine enthalten, vorteilhafter sein kann als die Ergänzung der Ernährung mit nur einem oder zwei spezifischen B-Vitaminen.
Wann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln für das Gehirn sinnvoll sein kann: Eine Person benötigt möglicherweise keine Nahrungsergänzungsmittel für das Gehirn, wenn sie ausreichend Vitamine und Mineralstoffe über ihre tägliche Ernährung aufnimmt. Ist dies jedoch nicht möglich, kann eine Supplementierung von Vorteil sein.