Viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein, um ihre Gehirnfunktion und allgemeine Gesundheit zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien bestätigen jedoch nicht immer die Angaben der Hersteller. Daher ist es wichtig, einen Arzt zu konsultieren, um die Sicherheit eines bestimmten Produkts zu beurteilen.
Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welche Nahrungsergänzungsmittel Ihrer Gehirngesundheit zuträglich sein können, wie Sie das richtige Produkt auswählen und welche Risiken zu beachten sind.
Welche Nahrungsergänzungsmittel fördern die Gehirngesundheit? Studien deuten darauf hin, dass verschiedene Nahrungsergänzungsmittel die Gehirngesundheit positiv beeinflussen können, darunter Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und B-Vitamine.
Omega-3-Fettsäuren
Wissenschaftler untersuchen häufig Omega-3-Fettsäuren – die wichtigsten sind Alpha-Linolensäure (ALA), Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) –, um deren potenziellen Nutzen für die Gehirngesundheit zu ermitteln.
Eine frühere Studie brachte den Verzehr von Omega-3-Fettsäuren aus Fisch mit einem geringeren Risiko für kognitiven Abbau bei Menschen mittleren Alters in Verbindung.
Eine Studie aus dem Jahr 2010 (zuverlässige Quelle) zeigte jedoch, dass DHA-Präparate den kognitiven Abbau bei Menschen mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Krankheit im Vergleich zu einem Placebo nicht verlangsamten.
Eine Literaturübersicht aus dem Jahr 2015 ergab zudem, dass die DHA- und EPA-Werte zwar bei Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen niedriger sein können, vorläufige Daten aber darauf hindeuten, dass DHA für ältere Erwachsene ohne neurodegenerative Erkrankungen besser geeignet sein könnte.