Neben dermatologischen Behandlungen können Sie je nach Hauttyp auch verschiedene natürliche Heilmittel anwenden. Viele gängige Küchenzutaten haben aufhellende, pflegende und schützende Eigenschaften. Kurkuma-Honig-Masken können beispielsweise helfen, die Melaninproduktion zu regulieren. Papaya und Aloe vera peelen die Haut dank ihrer enzymatischen Wirkung sanft und regen die Zellerneuerung an. Süßmandelöl, reich an Vitamin E, und Lycopin aus Tomaten tragen zu einem ebenmäßigen Hautton bei und schützen die Haut vor oxidativem Stress. Joghurt, Haferflocken und Buttermilch eignen sich hervorragend für reinigende und glättende Pasten.
Vorsicht ist jedoch bei Zitronensaft geboten: Obwohl er aufhellend wirkt, kann er die Hautempfindlichkeit erhöhen. Vorbeugung ist nach wie vor die beste Strategie. Die tägliche Anwendung eines Breitband-Sonnenschutzmittels (mindestens LSF 30) ist zu jeder Jahreszeit unerlässlich, ebenso wie die richtige Pflege und Reinigung der Haut mit milden Produkten.
Eine Ernährung reich an Antioxidantien aus Obst und Gemüse bekämpft freie Radikale und rundet den Schutz ab. Bei tiefen, wiederkehrenden oder sich verändernden Pickeln ist ein Besuch beim Hautarzt ratsam. Chemische Peelings, Laserbehandlungen oder Retinoidcremes können hier Abhilfe schaffen, wenn natürliche Mittel nicht ausreichen.