Kaltes Wasser klingt vielleicht weniger verlockend, ist aber beim Wischen oft die beste Wahl. Da es langsamer verdunstet, entstehen weniger Streifen, und das Wasser kann gleichmäßiger verteilt und besser einziehen. Das funktioniert gut auf glatten Böden wie Fliesen oder Laminat. Außerdem ist kaltes Wasser schonender für empfindliche Bodenbeläge wie Laminat und Parkett, und Ihr Reinigungsmittel kann länger wirken. Und ganz nebenbei: Sie sparen sofort Energie und Geld.
Welche Temperatur ist für andere Reinigungsarbeiten geeignet? Die Wassertemperatur ist nicht nur beim Wischen wichtig. Spülen Sie Geschirr von Hand? Dann verwenden Sie heißes Wasser mit Spülmittel; das hilft, Fett und eingebrannte Speisereste zu lösen. Fensterputzen gelingt besser mit kaltem Wasser, da warmes Wasser zu schnell trocknet und Streifen hinterlassen kann. Für Tische und Arbeitsplatten ist lauwarmes Wasser mit einem milden Reiniger ideal: schonend zur Oberfläche und dennoch stark genug für alltägliche Verschmutzungen. Den Badezimmerboden können Sie mit lauwarmem bis warmem Wasser reinigen, insbesondere um Seifenreste zu entfernen. Aber Vorsicht: Warme Fliesen können vorübergehend besonders rutschig sein.