Ingwer ist für die meisten Menschen gesund, aber nicht für alle. Hier finden Sie eine Liste mit vier Beschwerden und die Erklärung des Arztes. 👇

Ingwer ist für die meisten Menschen gesund, aber nicht für alle. Hier finden Sie eine Liste mit vier Beschwerden und die Erklärung des Arztes. 👇

Viele Menschen greifen zu Ingwer in der Hoffnung, damit einen gereizten Magen zu beruhigen, Entzündungen zu lindern oder ihren Lieblingsgerichten einfach eine pikante Note zu verleihen. Wahrscheinlich haben Sie an einem kalten Tag schon einmal Ingwertee getrunken oder frische Ingwerscheiben in ein Wokgericht gegeben und von dieser uralten Wurzel nichts als ihre positiven Eigenschaften erwartet. Doch für Millionen von Menschen mit gesundheitlichen Problemen können die natürlichen Inhaltsstoffe des Ingwers eher unbemerkt Probleme verursachen als lösen. Fakt ist: Ingwer bietet zwar den meisten gesunden Erwachsenen erhebliche Vorteile, ist aber kein Allheilmittel. Was viele jedoch erst zu spät erkennen: Zu wissen, wann man Ingwer reduzieren oder ganz meiden sollte, kann die Gesundheit auf unerwartete Weise schützen.

Warum Ingwer für die meisten Menschen den Status eines Superfoods verdient
Ingwer (Zingiber officinale) wird seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet, und die moderne Forschung bestätigt viele seiner positiven Eigenschaften. Seine Wirkstoffe, insbesondere Gingerol und Shogaol, verleihen der Wurzel ihren unverwechselbar scharfen Geschmack und ihre kraftvollen Eigenschaften. Studien heben häufig die verdauungsfördernde Wirkung von Ingwer hervor, der gelegentliche Übelkeit lindert und bei alltäglichen Entzündungen helfen kann.

Doch das ist noch nicht alles. Forschungsergebnisse, die beispielsweise vom National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH) veröffentlicht wurden, zeigen, dass Ingwer auch die Durchblutung fördern und bei manchen Menschen den Blutzuckerspiegel leicht regulieren kann. Bei einem durchschnittlichen Verzehr von bis zu etwa 4 Gramm pro Tag gilt Ingwer im Allgemeinen als sicher und gut verträglich.

Hier sind die Gründe, warum so viele Menschen ihn lieben:

Er lindert oft schnell gelegentliche Verdauungsbeschwerden.
Viele empfinden ihn als hilfreich bei Reise- oder Schwangerschaftsübelkeit.

Seine entzündungshemmende Wirkung kann auf natürliche Weise alltägliche Schmerzen lindern. Doch trotz all dieser positiven Eigenschaften ist Ingwer nicht für jeden ohne Risiken. Und hier wird es interessant.

Die 4 häufigsten Erkrankungen, bei denen Ingwer mehr schaden als nutzen kann
Obwohl Ingwer für die meisten Menschen gut verträglich ist, können seine Auswirkungen auf den Gallenfluss, die Blutgerinnung, den Blutzucker und den Hormonhaushalt bei bestimmten Erkrankungen unerwartete Probleme verursachen. Experten von WebMD, den Merck Manuals und dem NCCIH weisen immer wieder auf diese vier Erkrankungen hin, bei denen Ingwerpräparate und hohe Dosen mit Vorsicht angewendet oder ganz vermieden werden sollten.

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1. Gallensteine ​​oder Gallenblasenprobleme
Wenn bei Ihnen Gallensteine ​​oder Cholezystitis (Gallenblasenentzündung) diagnostiziert wurden, kann die gallenfördernde Wirkung von Ingwer die Verdauungsförderung beeinträchtigen und zu Beschwerden führen. Was für die meisten Menschen eine leichte Linderung darstellt, kann bei bestehenden Gallenblasenproblemen Schmerzen, Schwellungen oder sogar eine Verschlimmerung von Verstopfungen verursachen.

Medizinische Studien zeigen, dass kleine Mengen Ingwer beim Kochen in der Regel keine Probleme verursachen. Dennoch ist es ratsam, Kräutertees oder Nahrungsergänzungsmittel mit konzentriertem Ingwer zu meiden oder diese vorher mit Ihrem Arzt zu besprechen. Ihre Gallenblase ist bereits stark belastet: Warum sollten Sie sie zusätzlich belasten?

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