Manche Menschen sehen schwarze Flecken vor den Augen oder werden kurzzeitig ohnmächtig. In Kombination mit einem rutschigen Duschboden kann dies zu gefährlichen Situationen führen.
Auch spät abends ist Vorsicht geboten. Duschen vor dem Schlafengehen mag entspannend erscheinen, ist aber für manche ältere Menschen nicht ideal.
Nach einem anstrengenden Tag sind Muskeln und Gelenke oft steifer und der Körper reagiert langsamer. Müdigkeit beeinträchtigt zudem Gleichgewicht und Konzentration. Heißes Wasser kann in diesem Zusammenhang das Risiko von Ausrutschen oder Ohnmacht erhöhen.
Für Menschen, die Blutdruckmedikamente einnehmen, kann eine warme Dusche am Abend den Blutdruck zusätzlich senken.
Der sicherste Zeitpunkt zum Duschen: Für viele ältere Menschen ist der späte Vormittag oder der frühe Nachmittag oft eine gute Zeit.
Zu diesen Zeiten ist der Körper vollständig wach, der Blutdruck in der Regel stabiler und die Muskeln sind durch die tägliche Bewegung bereits etwas aufgewärmt.
Außerdem ist tagsüber oft mehr Tageslicht vorhanden, wodurch Hindernisse besser zu erkennen sind und das Unfallrisiko sinkt.
Die Auswirkungen von heißem Wasser
Eine heiße Dusche ist herrlich, kann aber verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben.
Heißes Wasser:
erweitert die Blutgefäße;
senkt vorübergehend den Blutdruck;
erhöht die Herzfrequenz;
kann Schwindel verursachen;
wodurch der Körper mehr Flüssigkeit verliert.
Für Senioren ist lauwarmes Wasser in der Regel die sicherere Wahl. Es reinigt genauso gut und ist schonender für den Körper.
Häufige Ursachen für Unfälle im Badezimmer
Viele Stürze entstehen durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
glatte Böden;
lose Badematten;