Wir alle haben es erlebt. Nach einem schönen heißen Bad, einem langen Spülgang oder einem Bad im Pool sehen Ihre Finger plötzlich aus wie kleine Pflaumen. Lange Zeit glaubte man, dass die Haut „anschwillt“, wenn sie Wasser aufnimmt. Aber die wahre Erklärung ist viel überraschender – und sie sagt viel mehr über Ihre Gesundheit aus, als Sie vielleicht denken. Sollten Sie sich also Sorgen machen oder einfach nur lächeln, während Sie Ihre Hände trocknen?
Was Wasser wirklich mit Ihren Fingern macht
Im Gegensatz zu dem, was wir oft hören, ist es nicht das Wasser, das in die Haut „eindringt“. Es ist Ihr Nervensystem, das die Kontrolle übernimmt. Wenn Ihre Hände einige Minuten lang unter Wasser bleiben, ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen. Ergebnis: Die Haut zieht sich leicht nach innen zurück, wodurch diese charakteristischen kleinen Furchen an Fingern und Handfläche entstehen.
Dieser Mechanismus tritt im Allgemeinen nach 5 bis 10 Minuten im Wasser ein. Und es verschwindet genauso natürlich, sobald Ihre Hände trocknen. Kein Grund zur Sorge – es ist sogar ziemlich clever von Seiten unserer Organisation!