Wussten Sie, dass die Art des Wassers, das Sie trinken, Entzündungen beeinflussen kann? Wir untersuchen die verschiedenen Wassersorten und ihren möglichen Einfluss auf Arthrose.
Wasser ist essenziell für gesunde Gelenke. Bevor wir uns mit den verschiedenen Wassersorten befassen, sollten wir uns die Bedeutung von ausreichender Flüssigkeitszufuhr für Arthrosepatienten vor Augen führen. Knorpel, das polsternde Gewebe zwischen den Knochen, besteht zu 80 % aus Wasser.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist daher unerlässlich für die Beweglichkeit und Elastizität der Gelenke. Das Trinken einer angemessenen Menge Wasser (etwa 1,5–2 Liter pro Tag) kann Gelenkschmerzen und -steifigkeit lindern.
Sprudelwasser: Eine vielversprechende Lösung zur Entzündungshemmung
Einige Studien deuten darauf hin, dass bikarbonatreiche Wässer, wie beispielsweise die von Vichy und Badoit, eine positive Wirkung auf Entzündungen im Zusammenhang mit Arthrose haben können. Das in diesen Wässern enthaltene Bikarbonat soll eine basische Wirkung haben und so helfen, den Säuregehalt im Körper zu neutralisieren.
Ein zu niedriger pH-Wert kann jedoch Entzündungen fördern und die Symptome von Arthrose verschlimmern. Daher kann die Wahl von Wasser mit hohem Bicarbonatgehalt Gelenkentzündungen lindern.
Schwefelhaltige Wässer mit schmerzlindernder und entzündungshemmender Wirkung
Schwefelhaltige Wässer, wie sie beispielsweise in manchen Kurorten vorkommen, sind für ihre schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt.
Der in diesen Wässern enthaltene Schwefel regt vermutlich die Produktion von Glutathion an, einem starken Antioxidans, das Entzündungen bekämpft. Regelmäßiges Trinken von schwefelhaltigem Wasser unter ärztlicher Aufsicht kann daher Schmerzen lindern und Entzündungen im Zusammenhang mit Arthrose reduzieren.