Nudeln und Reis: Diese stärkehaltigen Produkte saugen die gesamte Flüssigkeit im Topf auf und werden zu einer aufgequollenen, matschigen Masse. Lösung: Nudeln oder Reis separat auf dem Herd kochen und erst kurz vor dem Servieren unterrühren.
Frische, zarte Kräuter (Basilikum, Koriander, Petersilie): Durch stundenlanges Erhitzen verlieren die leuchtend grünen Kräuter ihre Farbe und werden braun und geschmacklos. Lösung: Die frischen Kräuter erst in den letzten 10 Minuten der Garzeit hinzufügen, um ihr Aroma zu bewahren.
Gefrorenes Fleisch: Wenn Sie gefrorenes Fleisch direkt in einen Schongarer geben, verbleibt es zu lange im Temperaturbereich von 4 °C bis 60 °C. Dadurch können sich Bakterien vermehren, bevor das Fleisch heiß genug ist, um sie abzutöten. Lösung: Tauen Sie Fleisch immer vollständig im Kühlschrank auf, bevor Sie es im Schongarer zubereiten.
Alkohol (Wein, Bier): Im Gegensatz zum Kochen auf dem Herd verdampft der Alkohol im Schongarer aufgrund der niedrigen Temperatur nicht vollständig. Dies hinterlässt einen scharfen, bitteren und dominanten Geschmack. Lösung: Lassen Sie den Alkohol einige Minuten in einer Pfanne auf dem Herd köcheln, damit er verdampft, bevor Sie ihn in den Schongarer geben.
8. Trockene, nicht eingeweichte Bohnen: Einige Bohnen (z. B. Kidneybohnen) enthalten das natürliche Toxin Phytohämagglutinin. Schongarer erreichen nicht die erforderliche Temperatur, um dieses Toxin abzubauen. Dies kann zu ernsthaften Verdauungsproblemen führen. Lösung: Trockene Bohnen immer über Nacht einweichen und dann mindestens 10 Minuten bei starker Hitze auf dem Herd kochen, bevor Sie sie in den Schongarer geben. Alternativ können Sie auch einfach Bohnen aus der Dose verwenden!
Blattgemüse (Spinat, Grünkohl): Robustes Wurzelgemüse gedeiht gut, aber zartes Blattgemüse wird nach stundenlangem Kochen zu einem schleimigen, unappetitlichen Brei. Die Lösung: Frisches Blattgemüse in den letzten 5 Minuten der Garzeit unterrühren, bis es gerade zusammengefallen ist.
Knusprige Toppings (Speck, Röstzwiebeln, Croutons): Alles, was anfangs knusprig ist, wird nach stundenlangem Dämpfen labberig, weich und fettig. Die Lösung: Knusprige Zutaten in einem luftdichten Behälter aufbewahren und kurz vor dem Servieren frisch darüberstreuen.
Zu viel Flüssigkeit: Schongarer sind geschlossene Räume, daher verdunstet beim Kochen nur sehr wenig Flüssigkeit. Wenn Sie die gleiche Flüssigkeitsmenge wie bei einem Rezept auf dem Herd verwenden, erhalten Sie eine wässrige Suppe. Die Lösung: Reduzieren Sie die Flüssigkeitsmenge in jedem abgewandelten Rezept um etwa ein Drittel.
Der Zusammenhang mit Gesundheit: Warum achtsames Kochen wichtig ist
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