Laut dem United States Geological Survey lag das Epizentrum in der Gemeinde Montalbán, etwa 300 Kilometer von Caracas entfernt, in einer Tiefe von nur 13,2 Kilometern. Dies könnte die Auswirkungen des Erdbebens verstärkt haben.
Die sichtbarsten Folgen zeigten sich in der Hauptstadt. Im Viertel Los Palos Grandes in der Gemeinde Chacao stürzten mindestens zwei Gebäude entlang der Primera Avenida ein. Kurz darauf wurde der vollständige Einsturz eines dritten Gebäudes im Viertel San Bernardino bekannt.
Diese Informationen wurden von der venezolanischen Website Monitoreamos veröffentlicht, die Bilder und Zeugenaussagen aus den sozialen Medien teilte. Ein Anwohner beschrieb die Situation als entsetzlich und sprach von zahlreichen Verletzten, die unter den Trümmern begraben sein könnten.
Online geteilte Bilder zeigen flüchtende Bewohner, Staubwolken und Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Gleichzeitig wurde eine Tsunamiwarnung für die Karibik, die Jungferninseln und Puerto Rico ausgegeben. Das kolumbianische Rote Kreuz ruft die Bevölkerung zur Ruhe auf, bittet sie, die Notfallmaßnahmen zu befolgen und den Anweisungen der Behörden und Rettungskräfte Folge zu leisten. Offizielle Zahlen zu Todesopfern und Verletzten liegen noch nicht vor.
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