Erkrankungen im Mundraum:
Entzündungen des Rachens, des Zahnfleischs und des Kiefers können die Speicheldrüsen zur vermehrten Speichelproduktion anregen und so zu vermehrtem Speichelfluss führen. Auch schiefe oder lockere Zähne sowie Beschwerden durch Zahnprothesen können dies verursachen. Liegt die Ursache in mangelnder Mundhygiene, kann eine umgehende Behandlung Abhilfe schaffen.
2. Gesichtslähmung:
Bei einer Gesichtslähmung sind die Muskeln einer Gesichtshälfte gelähmt, wodurch die Speichelsekretion eingeschränkt ist. Geht die Speichelproduktion mit einer Erweiterung des Mundes einher, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
3. Refluxkrankheit (GERD):
Ein erhöhter Magensäurespiegel kann zu vermehrtem Speichelfluss führen. Menschen mit GERD leiden unter häufigem Speichelfluss, begleitet von Symptomen wie Sodbrennen und Brustschmerzen.
4. Parkinson-Krankheit:
Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel einnehmen
Bei Parkinson-Patienten ist die Schluckfähigkeit beeinträchtigt, wodurch sich Speichel ansammelt, anstatt rechtzeitig geschluckt zu werden. Nervenschäden können zudem eine übermäßige Speichelproduktion auslösen und so zu ständigem Speichelfluss führen.
5. Hirnthrombose (Schlaganfall):
Verschlüsse in den Blutgefäßen des Gehirns können die Funktion der Rachenmuskulatur beeinträchtigen und die Kontrolle des Speichelflusses im Schlaf unmöglich machen. Treten Symptome wie ein schiefer Mund, einseitiger Speichelfluss und Schwierigkeiten beim Schließen der Augen auf, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
6. Arteriosklerose:
Arteriosklerose verringert die Durchblutung des Gehirns, was zu Sauerstoffmangel (Hypoxie) und einer Beeinträchtigung der Gesichtsmuskulatur führen kann. Besonders vorsichtig sollten Menschen mittleren und höheren Alters mit Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel oder Diabetes sein.