Sie setzen sich nach einem langen Tag hin – und Ihre Beine fühlen sich an wie Blei.
Sie schmerzen, sind geschwollen oder kribbeln … vielleicht sogar taub.
Sie ziehen Ihre Schuhe aus, aber Ihre Füße bleiben kalt – selbst im Sommer.
Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, leiden Sie möglicherweise unter Durchblutungsstörungen in den Beinen.
Gelegentliche Müdigkeit ist normal, doch anhaltende Symptome können auf ein zugrundeliegendes Problem hinweisen – von Veneninsuffizienz bis hin zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK).
Die gute Nachricht? Viele Ursachen sind behandelbar, und einfache Gewohnheiten im Alltag können echte Linderung verschaffen.
In diesem Ratgeber erfahren Sie:
✅ 8 wichtige Anzeichen dafür, dass Ihre Durchblutung Unterstützung benötigt
✅ Die häufigsten (und behandelbaren) Ursachen
✅ 5 wissenschaftlich fundierte Lebensstiländerungen, die tatsächlich helfen
✅ Wann Sie sofort einen Arzt aufsuchen sollten (Warnsignale, die Sie nicht ignorieren dürfen)
Denn Ihre Beine tragen Sie durchs Leben – sie verdienen Pflege, nicht nur Ruhe.
8 Anzeichen für Durchblutungsstörungen in den Beinen
Schwere, müde Beine – auch nach längerem Sitzen oder geringer Aktivität
Schwellungen (Ödeme) an Knöcheln oder Waden am Nachmittag
Kalte Füße oder Beine – trotz warmer Raumtemperatur
Taubheitsgefühl oder Kribbeln – besonders beim Sitzen
Sichtbare Krampfadern oder Besenreiser – geschlängelt, bläulich oder hervortretend
Hautverfärbungen – rötliche, bräunliche oder blasse Flecken in Knöchelnähe
Schlecht heilende Schnitte oder Wunden an Beinen oder Füßen
Beinkrämpfe beim Gehen (Claudicatio intermittens) – Linderung durch Ruhe
💡 Hinweis: Die Symptome verschlimmern sich oft nach längerem Sitzen oder Stehen und bessern sich durch Bewegung.
Wann Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollten
Diese Anzeichen können auf ein Blutgerinnsel (tiefe Venenthrombose, TVT), einen Arterienverschluss oder eine Infektion hindeuten und erfordern dringende ärztliche Hilfe:
Plötzliche Schwellung in einem Bein (nicht in beiden)
Ein Bein ist deutlich kälter, blasser oder bläulicher als das andere
Brustschmerzen, Atemnot oder Bluthusten (Anzeichen einer Lungenembolie)
Offene Wunden, die nicht heilen oder Anzeichen einer Infektion aufweisen (Rötung, Eiter, Fieber)
🚨 Rufen Sie den Notruf (112) oder begeben Sie sich in die Notaufnahme, wenn Sie diese Symptome haben.
Häufige Ursachen für Durchblutungsstörungen in den Beinen
1. Chronische Veneninsuffizienz (CVI)
Was ist das? Die Venenklappen schwächen sich ab, wodurch sich Blut in den Beinen staut.
Anzeichen: Schwellungen, Krampfadern, Hautverfärbungen, müde Beine
Häufig betroffen bei: Menschen, die lange stehen/sitzen, Schwangeren, Menschen über 50
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