Verschiedene Arten von UV-Strahlung spielen eine Rolle:
UVA-Strahlen dringen tief in die Haut ein und tragen zur Hautalterung und zu langfristigen Schäden bei.
UVB-Strahlen sind die Hauptursache für Sonnenbrand.
UVC-Strahlen werden von der Ozonschicht abgeschirmt und erreichen uns nicht.
Wiederholte UV-Strahlung, insbesondere Sonnenbrand, kann das Risiko für Hautkrebs, einschließlich Melanomen, deutlich erhöhen.
Hauttyp: Ihre natürliche Reaktion auf die Sonne
Einer der wichtigsten Faktoren, der beeinflusst, wie schnell Sie Sonnenbrand bekommen, ist Ihr Hauttyp. Dermatologen verwenden häufig die Fitzpatrick-Hauttyp-Skala, die die Haut anhand ihrer Reaktion auf Sonnenlicht klassifiziert.
Sehr helle Haut neigt dazu, leicht zu verbrennen und bräunt selten. Menschen mit mittlerem Hautton bekommen gelegentlich Sonnenbrand, bräunen aber allmählich. Dunklere Haut ist dank des höheren Melaningehalts weniger anfällig für Sonnenbrand. Melanin wirkt wie ein natürlicher Schutzschild, indem es UV-Strahlung absorbiert und streut. Es bietet jedoch keinen perfekten Schutz. Auch Menschen mit dunklerer Haut können Sonnenschäden erleiden und Hautkrebs entwickeln, wenn auch weniger sichtbar oder seltener.
Genetik: Mehr als nur Aussehen
Neben dem, was man sieht, spielen Gene eine grundlegende Rolle dabei, wie Ihre Haut auf die Sonne reagiert.
Beispielsweise sind Variationen des MC1R-Gens mit roten Haaren, Sommersprossen und einer höheren Sonnenbrandneigung verbunden. Weitere genetische Faktoren beeinflussen:
Die Melaninproduktion Ihres Körpers
Die Effektivität der DNA-Reparatur Ihrer Zellen
Die Reaktion des Immunsystems auf UV-Strahlung
Kurz gesagt: Manche Menschen sind genetisch bedingt empfindlicher gegenüber Sonnenlicht.
Standort, Lebensstil und Umwelt
Ihr Standort ist wichtiger, als Sie vielleicht denken.