Weiße Flecken auf der Haut (auch bekannt als Hypopigmentierung oder Depigmentierung) entstehen durch eine verminderte oder fehlende Melaninproduktion. Melanin ist das natürliche Pigment, das Haut, Haaren und Augen ihre Farbe verleiht. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von harmlosen, vorübergehenden Problemen bis hin zu chronischen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen. In den meisten Fällen ist die Haut nicht besorgniserregend, dennoch ist manchmal eine ärztliche Untersuchung notwendig, um die Diagnose zu bestätigen und Komplikationen auszuschließen.
Hauptursachen für weiße Flecken auf der Haut
Nachfolgend sind die häufigsten Ursachen aufgeführt, geordnet nach Alter und Hauttyp:
Idiopathische guttate Hypomelanose (Sonnenflecken oder „weiße Flecken“)
tritt häufig ab dem 40. bis 50. Lebensjahr auf, insbesondere bei Menschen mit heller Haut.
Sie zeigen sich als kleine, runde, weiße Flecken (2–6 mm) an Armen, Beinen, Rücken und Händen.
Zu den Ursachen zählen die über Jahre angesammelte Sonneneinstrahlung und der natürliche Alterungsprozess (die Melanozyten stellen in exponierten Bereichen ihre Funktion ein).
Sie jucken oder schmerzen nicht. Sie sind harmlos, aber irreversibel.
Pityriasis versicolor (oder Pityriasis versicolor)
ist eine Pilzinfektion, die durch Pilze der Gattung Malassezia verursacht wird (diese kommen normalerweise auf der Haut vor, vermehren sich aber bei Wärme, Schweiß und Feuchtigkeit).
Sie führt zum Auftreten weißer, rosa oder hellbrauner Flecken auf Brust, Rücken, Hals und Armen.
Nach Sonneneinstrahlung sind sie deutlicher sichtbar (der Pilz blockiert zudem die Pigmentierung).
Sie verursacht in der Regel leichten Juckreiz und Schuppenbildung.
Pityriasis alba.