Vitamin B12 und die versteckte Lösung gegen kribbelnde Hände und Füße

Vitamin B12 und die versteckte Lösung gegen kribbelnde Hände und Füße

Das Erste, was den Betroffenen auffällt, ist nicht der Schmerz, sondern die Verzögerung. Ein Knopf braucht länger, um sich zu schließen. Eine heiße Tasse fühlt sich seltsam gedämpft an. Ein Schritt die Treppe hinunter fühlt sich unsicherer an als früher.

Diese Verzögerung entsteht durch die Myelinscheide, die Fettschicht, die wie die Kunststoffisolierung eines Kabels wirkt. Wenn diese Schicht dünner wird, gehen Signale verloren, stocken und kommen verspätet an.

Und hier kommt Vitamin B12 ins Spiel. Ja, B12 trägt zum Aufbau von Myelin bei. Aber B12 in einen bereits geschädigten Nerv zu geben, ist, als würde man Ziegelsteine ​​in ein brennendes Haus schütten.

Über das Feuer selbst spricht niemand gern zuerst.

Der eigentliche Schaden beginnt, wenn Zucker, Stress und Entzündungen den Nerv Tag für Tag belasten. Jedes Mal, wenn der Blutzucker nach dem Essen ansteigt, bilden sich klebrige Stoffwechselprodukte, die sich wie eingebrannter Sirup an das Gewebe anlagern. Mit der Zeit verhärtet sich dieser Rückstand, reizt den Nerv und verursacht eine unterschwellige Entzündung, die nie vollständig abklingt.

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