Wenn Sie mitten in der Nacht eine Maus über Ihre Küchenfliesen huschen sehen, wird Ihnen das Herz in die Hose rutschen, denn das kann unmöglich ein Einzelfall sein. Leider ist es nie nur eine. Eine einzelne Maus zu entdecken, ist meist nur die Spitze des Eisbergs und ein Zeichen dafür, dass die Verteidigung Ihres Hauses durchbrochen ist. Wahrscheinlich haben Sie ungebetene Mitbewohner, die sich in Ihren Wänden eingenistet haben, an Ihren Kabeln knabbern und Ihre Speisekammer im Visier haben.
Seit Generationen geben Familien und Heimwerker einen kleinen Trick weiter, der als „Reis-Trick“ bekannt ist.
Ja, ich weiß, dieser Trick klingt zu schön, um wahr zu sein, aber glauben Sie mir, Sie brauchen nur etwas Reis und ein paar Haushaltszutaten, um die Mäuse in Ihrem Haus loszuwerden. Auch wenn es klingt, als hätte Ihr Großvater darauf geschworen, steckt hinter diesem Prozess eine interessante wissenschaftliche Erklärung.
Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Schadstoffe in vielen industriellen Rattengiften ist diese Methode, Ihr Haus nagetierfrei zu halten, ohne es für Ihre Haustiere und Kinder ungesund zu machen, äußerst beliebt geworden. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Wirkungsweise dieser effektiven und gesunden Alternative zu Giften, ihre einzigartige Wirkungsweise auf die Physiologie der Maus und die bewährten Taktiken.
Die Wissenschaft des Köders: Warum Reis?
Nagetiere, insbesondere die Hausmaus (Mus musculus), zeichnen sich durch einen hohen Stoffwechsel aus. Daher müssen sie täglich 10–15 Prozent ihres Körpergewichts fressen, um zu überleben. Als Nahrungssucher bevorzugen Nagetiere kohlenhydratreiche Nahrungsquellen.
Es gibt zwei Gründe, warum Reis ein idealer Träger für den Köder ist.
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Weiter »» Erstens fressen Mäuse sehr gerne Reis. Dadurch können sie ihn entweder direkt vor Ort zerkauen oder zum Nest transportieren, um ihn mit anderen Koloniemitgliedern zu teilen.
Zweitens dient trockener Reis als Substrat, das pulverförmige Substanzen wie Natron oder Gips aufnimmt.