Was als Routineflug geplant war, entwickelte sich für die rund 150 Passagiere eines Ryanair-Flugs von Trapani nach Rom-Fiumicino zu einem Albtraum. Aufgrund eines unerwarteten technischen Problems stand die Maschine lange Zeit in der prallen Sonne auf dem Rollfeld – ohne Klimaanlage und mit unerträglichen Temperaturen in der Kabine.
Das Unbehagen nahm minütlich zu. Während die Crew versuchte, die Ursache des Problems zu ermitteln, saßen die Passagiere in kritischem Zustand an Bord fest. Einige fühlten sich unwohl, andere erlitten Panikattacken. „Ein Mann wurde plötzlich krank, und kurz darauf standen viele andere schreiend und weinend auf“, berichtete ein Anwesender.
Erst nach etwa einer halben Stunde, als die Situation außer Kontrolle geraten war, wurde die Tür geöffnet, um etwas Luftzirkulation zu ermöglichen. Daraufhin genehmigte die Crew, abweichend von den üblichen Verfahren, die vorübergehende Ausstiegserlaubnis der Passagiere auf dem Rollfeld, um die Lage zu beruhigen.
Nach der Landung litten mehrere Passagiere unter Übelkeit und Erbrechen, während andere den Wunsch äußerten, nicht wieder einzusteigen, selbst nachdem das technische Problem behoben war. Die Atmosphäre war auch beim zweiten Startversuch angespannt, da viele Passagiere noch immer unter dem Eindruck des Vorfalls standen.
Bei der Ankunft in Rom überwog der Wunsch, das Flugzeug zu verlassen, die Vorsicht, was beim Aussteigen zu Verwirrung führte. Der Vorfall warf Fragen zum Umgang der Fluggesellschaft mit dem Notfall auf. Ryanair hat sich bisher nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert.
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