Das Bakterium Vibrio vulnificus breitet sich mit der Erwärmung der europäischen Meere leichter aus. Offene Wunden und rohe Meeresfrüchte stellen ein Risiko dar, Experten mahnen jedoch zur Vorsicht.
Von der Redaktion
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Mit dem Sommer 2026 und Millionen von Touristen, die die europäischen Strände bevölkern werden, wächst die Besorgnis der Gesundheitsbehörden über Vibrio vulnificus, auch bekannt als „fleischfressendes Bakterium“. Der Name mag beunruhigend wirken, doch Experten mahnen zur Vorsicht: Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung ist weiterhin gering, steigt jedoch unter bestimmten Bedingungen wie offenen Wunden oder einem geschwächten Immunsystem.
Vibrio vulnificus gehört zur Bakterienfamilie Vibrio und kommt natürlicherweise in Meeres- und Lagunenumgebungen vor. Dieser Stamm ist insofern einzigartig, als er in seltenen Fällen schwere und schnell fortschreitende Hautinfektionen verursachen kann. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich in zwei Situationen: beim Kontakt der Bakterien mit Schnittwunden, Abschürfungen oder Hautverletzungen beim Baden oder durch den Verzehr von rohen Meeresfrüchten, insbesondere von Austern und Weichtieren, die nicht ordnungsgemäß untersucht wurden.