Seine Stimme wurde sanfter. „Ihr Ex-Mann ist letzte Nacht zusammengebrochen. Er wurde mit einem schweren Herzinfarkt ins Krankenhaus gebracht.“
Mir wurde schwindlig. Ich klammerte mich an die Stuhllehne, um nicht zu fallen.
„Lebt er noch?“
Es herrschte Stille. Zu lange.
„Sie haben alles getan, was sie konnten“, sagte er leise. „Es tut mir so leid.“
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Bilder blitzten vor meinem inneren Auge auf: Charles, wie er jeden Morgen in unserer Küche stand und Kaffee kochte, genau wie seit fünfzig Jahren … sein leises Lachen … wie er mir im Dunkeln immer die Hand reichte. Selbst das, was ich hasste – mein Kontrollbedürfnis, meine Sturheit –, erschien mir plötzlich unbedeutend. Grausam sogar.