Makuladegeneration: Hier sind die Symptome, auf die Sie achten sollten.

Makuladegeneration: Hier sind die Symptome, auf die Sie achten sollten.

Die altersbedingte Makuladegeneration (Makulopathie) ist der fortschreitende Verlust des zentralen Sehvermögens (positives Skotom), der mit Metamorphopsie einhergeht – einer verzerrten und unscharfen Wahrnehmung gerader Objekte, wie beispielsweise Linien in Büchern, Treppenstufen oder Fliesen. Farben erscheinen beispielsweise blass.

Die Makula ermöglicht präzises und scharfes Sehen, beispielsweise beim Lesen von Texten, Erkennen von Gesichtern oder beim Erkennen von Verkehrsschildern.

Wir wissen, wie wertvoll dieser kleine Bereich lichtempfindlichen Gewebes für die detaillierte Wahrnehmung unserer Umgebung ist.

Betroffene mit Makuladegeneration beschreiben die Wahrnehmung als Verzerrung der Bilder (Metamorphopsie) und das Gefühl, dass ein Bereich des Gesichtsfelds verschwindet (negatives Skotom); in schweren Fällen kann es sogar zu einem beängstigenden „schwarzen Fleck“ kommen.

Ein zentraler „blinder Fleck“, der entsteht, wenn der zentrale Bereich der Makula, die Fovea, betroffen ist, kann beispielsweise beim Betrachten eines Gesichts sehr unangenehm sein. Die betroffene Person kann die Ohren, aber nicht den Gesichtsausdruck, die Augen und den Mund sehen; oder sie kann die Umrisse einer Uhr erkennen, aber nicht die Uhrzeit. Die Sehverschlechterung kann schnell oder über Monate hinweg auftreten, daher ist jeder Mensch anders, und auch jede Behandlung ist individuell. Der Rat ist immer derselbe: Bei solchen beeinträchtigenden Symptomen sollten Sie unverzüglich einen Spezialisten aufsuchen, da Sie sonst nur das Risiko einer weiteren Verschlechterung eingehen. Da das Sehvermögen kostbar ist, sollten Sie es niemals unterschätzen. Nur Fachleute mit entsprechender Expertise und Ausbildung können helfen. Es ist bekannt, dass die Makuladegeneration vielfältige Ursachen und Risikofaktoren hat, aber die Warnzeichen sollten nicht ignoriert werden.

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