Kardiologen erklären, wie man nach dem 60. Lebensjahr ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, um die Herzgesundheit zu erhalten.

Kardiologen erklären, wie man nach dem 60. Lebensjahr ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, um die Herzgesundheit zu erhalten.

4. Warten, bis man Durst verspürt: Eine versteckte Falle
Mit zunehmendem Alter lässt unser Durstgefühl nach. Wenn das Gewebe Anzeichen von Durst zeigt, ist oft bereits Dehydrierung vorhanden.

Dehydrierung führt zu einer Verdickung des Blutes, was:

den Blutdruck erhöht, das Herz stärker belasten muss, das Risiko von Blutgerinnseln erhöht und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht.
Eine bessere Wahl: Trinken Sie regelmäßig und zu festen Zeiten Wasser. Machen Sie ausreichendes Trinken zu einer täglichen Gewohnheit und nicht erst dann, wenn Sie etwas brauchen.

5. Deionisiertes Wasser trinken: Das Problem des „leeren“ Wassers

Hochgefiltertes, destilliertes oder durch Umkehrosmose gewonnenes Wasser enthält keine essentiellen Mineralien. Langfristig kann dies sogar zu einem Verlust von Mineralien wie Magnesium und Kalium führen, die natürlicherweise im Körper vorkommen.

Da eine gesunde Herzfunktion von einem ausgeglichenen Mineralstoffhaushalt abhängt, kann dies zu Folgendem beitragen:

Herzklopfen
Unregelmäßiger Herzschlag
Muskelkrämpfe, insbesondere nachts
Beste Wahl: Wählen Sie mäßig mineralisiertes Wasser mit Kalzium und Magnesium. Wenn Sie gefiltertes Wasser verwenden, planen Sie eine sanfte Remineralisierung ein.

6. Zu viel Wasser zu den Mahlzeiten trinken: Verdauungsprobleme
Große Mengen Wasser zu den Mahlzeiten verdünnen die Magensäure, verlangsamen die Verdauung und verursachen Blähungen.

Ein aufgeblähter Magen kann auch auf das Zwerchfell drücken, was das Herz beeinträchtigt und zu Folgendem führen kann:

Herzklopfen nach dem Essen
Erhöhter Puls
Engegefühl in der Brust
Beste Wahl: Trinken Sie etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten Wasser. Beschränken Sie Ihre Wasseraufnahme während der Mahlzeiten auf kleine Schlucke und trinken Sie nur bei Bedarf. Tipps zur Flüssigkeitszufuhr für Menschen über 60:
Trinken Sie Wasser mit Zimmertemperatur.
Trinken Sie regelmäßig, aber nicht in großen Mengen.
Erinnerung an ausreichend Flüssigkeitszufuhr:
Vermeiden Sie Alkohol direkt vor dem Schlafengehen.
Wählen Sie Wasser mit natürlichen Mineralien. Unterscheiden Sie zwischen Flüssigkeitszufuhr und Mahlzeiten.
Vertrauen Sie auf Ihre Routine, nicht auf Ihre Gelüste, um Ihre Ziele zu erreichen.
Fazit
Ab 60 geht es bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr nicht mehr darum, mehr Wasser zu trinken, sondern darum, es bewusster zu genießen. Kleine Veränderungen in der Art und Weise, wie und wann Sie trinken, können Ihr Herz deutlich entlasten, die Verdauung verbessern, die Nierenfunktion schützen und das Risiko von Stürzen oder Herzinfarkten verringern.

Diese Gewohnheiten entstehen nicht aus Angst. Sie zeugen davon, die sich verändernden Bedürfnisse Ihres Körpers zu respektieren und ein Leben voller Kraft und Vitalität zu fördern.

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