Italien, der Vulkan, der … Mehr …

Italien, der Vulkan, der … Mehr …

Bevor wir die Aussagen der Wissenschaftler wirklich verstehen können, müssen wir tiefer blicken und dort suchen, wo fast niemand hinsieht.

Im Mittelpunkt steht Marsili, der größte Unterwasservulkan im Mittelmeer, gelegen im südlichen Tyrrhenischen Meer. Laut INGV ist seine aktuelle Aktivität durch Sekundärphänomene wie Unterwasserentgasung und schwache seismische Aktivität gekennzeichnet, die mit vulkanisch-tektonischen und hydrothermalen Prozessen zusammenhängen.

Die am häufigsten geäußerte Sorge ist die Möglichkeit, dass ein Einsturz eines Teils des Vulkangebäudes einen Tsunami auslösen könnte. Das INGV stellt jedoch klar, dass der seitliche Einsturz von Unterwasservulkanen zwar ein bekanntes Phänomen ist, aber nicht zwangsläufig automatisch Flutwellen erzeugt. Die verfügbaren Daten erlauben keine präzisen quantitativen Abschätzungen solcher Szenarien.

Im Laufe der Jahre wurden sehr ernste Szenarien diskutiert, darunter die Hypothese von Wellen, die die Küsten Süditaliens erreichen könnten. Eine ältere Pressemitteilung des INGV zitierte Simulationen mit potenziell erheblichen Auswirkungen, doch neuere Forschungen und Aktualisierungen mahnen zur Unterscheidung zwischen theoretischen Szenarien und unmittelbaren Risiken.

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