Cavallari tauchte Berichten zufolge, um sich abzukühlen. Nach kurzem Auftauchen gab er an, sich unwohl zu fühlen. Das nicht verankerte Boot trieb jedoch ab, und die Besatzung konnte ihn nicht rechtzeitig erreichen. Daraufhin begann die Rettungsaktion.
Als Erste trafen die Carabinieri der Wache Ronciglione und die Feuerwehr der Höhlen-, Alpen- und Flussfeuerwehr Viterbo ein. Taucher der Feuerwehr sprangen direkt aus einem aus Rom eingetroffenen Hubschrauber und begannen die Suche in dem betreffenden Gewässer.
Die Suchaktion wurde den folgenden Tag ununterbrochen fortgesetzt, jedoch ohne Erfolg. Die größte Schwierigkeit war die extrem schlechte Sicht, selbst in nur wenigen Metern Tiefe. Deshalb kamen ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge mit Kameras und Sonar sowie eine spezielle Unterwasserdrohne aus Mailand zum Einsatz.
Mithilfe eines Schlepptankers wurde außerdem eine Simulation durchgeführt, um die Bewegung des Bootes in der Strömung zu rekonstruieren und den genauen Tauchgangsort zu bestimmen. Der stellvertretende Präfekt von Viterbo sprach von einem sehr komplexen Szenario. Die Forschung wird fortgesetzt und verbindet Technologie mit Hoffnung.