Deutschland, Alarm: 31 Fälle in wenigen Tagen, sogar ein Neugeborenes betroffen (1/2)

Deutschland, Alarm: 31 Fälle in wenigen Tagen, sogar ein Neugeborenes betroffen (1/2)

Die zunehmende Überhitzung städtischer Gebiete im Sommer verändert die Lebensbedingungen grundlegend. Hohe Temperaturen beeinträchtigen insbesondere jüngere und gefährdete Bevölkerungsgruppen und führen zu vermehrten Arztbesuchen aufgrund von Flüssigkeitsverlust und häufiger auftretenden Hitzekrankheiten.

Laut Umfragen des Kinderkrankenhauses Bambino Gesù in Rom steht etwa jeder vierte Arztbesuch im Sommer in direktem oder indirektem Zusammenhang mit hohen Temperaturen. Ein kleinerer, aber dennoch signifikanter Anteil betrifft akute Fälle wie Dehydrierung, Ohnmacht, Hitzschlag und andere Erkrankungen, die durch die intensive Sommerhitze verursacht werden. Kinder kommen mit Erbrechen, Durchfall oder Fieber ins Krankenhaus, während Patienten mit chronischen oder besonders fragilen Erkrankungen, wie beispielsweise Herzpatienten, Diabetiker, Krebspatienten oder Patienten mit anderen komplexen Erkrankungen, mitunter Komplikationen erleiden, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen.

Dr. Alberto Villani, Leiter der Abteilung für Allgemeine Pädiatrie und Pädiatrische Infektionskrankheiten, betont, dass Kinder keine Miniatur-Erwachsenen sind: Ihre Fähigkeit, ihre Körpertemperatur zu regulieren, ist noch nicht vollständig ausgeprägt, wodurch sie anfälliger für die Auswirkungen von Hitzewellen und Austrocknung sind, insbesondere die am stärksten gefährdeten Kinder.

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