Periphere Neuropathie – eine Nervenschädigung, die Brennen, Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Schwäche verursacht – betrifft weltweit Millionen von Menschen, insbesondere solche mit Diabetes oder Nährstoffmangel. Obwohl es keine Heilung gibt, deuten neue Erkenntnisse darauf hin, dass bestimmte Vitamine eine wichtige Rolle für die Nervengesundheit und die Linderung der Symptome spielen können.
Was ist Neuropathie? Neuropathie entsteht, wenn periphere Nerven – also die Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark – geschädigt werden. Ursachen können chronische Erkrankungen wie Diabetes, Alkoholmissbrauch, bestimmte Medikamente oder Vitaminmangel sein. Die Symptome betreffen typischerweise Hände und Füße und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Warum gilt Vitamin B12 oft als das wichtigste Vitamin für die Nervengesundheit?
Von allen Nährstoffen zeichnet sich Vitamin B12 (Cobalamin) durch seine Rolle für die Nervenfunktion und -regeneration aus:
Es unterstützt die Myelinbildung: Vitamin B12 trägt zur Bildung und zum Erhalt der Myelinscheide bei, der Schutzschicht, die die Nerven umgibt und eine schnelle und reibungslose Signalübertragung gewährleistet.
Kann Symptome lindern: Studien zeigen, dass die Einnahme von Vitamin B12 bei einem Mangel Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle lindern kann.
Reduziert nervenschädigende Substanzen: Es kann helfen, den Homocysteinspiegel zu senken, ein Molekül, das mit Nerven- und Blutgefäßschäden in Verbindung gebracht wird.
Ein Mangel ist häufiger als man denkt: Niedrige Werte finden sich oft bei Erwachsenen über 50, Menschen mit Diabetes oder solchen, die Metformin über einen längeren Zeitraum einnehmen.
Es ist wichtig zu wissen, dass ein Vitamin-B12-Mangel besonders schädlich ist: Er garantiert keine vollständige Genesung, aber die Einnahme von Vitamin B12 kann die Symptome deutlich verbessern.
Die wichtigsten Vorteile von Vitamin B12 für das Nervensystem
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