Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die die kognitiven Fähigkeiten eines Menschen beeinträchtigen. Erste Anzeichen sind Gedächtnisverlust und Verwirrtheit.
Demenz entsteht, wenn die Nervenzellen im Gehirn ihre Funktion einstellen. Dies führt zu einer verminderten Fähigkeit zu denken, zu urteilen und sich zu erinnern.
Obwohl Demenz meist mit höherem Alter in Verbindung gebracht wird, ist sie kein unvermeidlicher Bestandteil des Alterungsprozesses. Das Gehirn baut mit zunehmendem Alter ab; dieser Prozess verläuft jedoch bei Menschen mit Demenz deutlich schneller.
Für die Diagnose einer Demenz müssen in der Regel mindestens zwei der folgenden frühen Anzeichen vorliegen:
Die 12 Warnzeichen der Demenz: Schwierigkeiten bei vertrauten Aufgaben
Menschen mit Demenz können möglicherweise vertraute Aufgaben nicht mehr bewältigen, wie z. B. den Fernsehkanal wechseln, am Computer arbeiten, eine Tasse Kaffee zubereiten oder einen bekannten Ort aufsuchen.
Diese Schwierigkeiten können sowohl im Beruf als auch im Privatleben auftreten.
Schwierigkeiten beim Schreiben und Sprechen
Menschen mit Demenz haben oft Schwierigkeiten in Gesprächen. Sie vergessen möglicherweise, was sie selbst gesagt haben oder was ihnen gesagt wurde.
Die Teilnahme an Gesprächen wird zu einer echten Herausforderung: Ihre Zeichensetzung, Rechtschreibung und Grammatik verschlechtern sich, und sie können ihre eigene Handschrift nicht mehr entziffern.
Stimmungs- und Persönlichkeitsveränderungen
Demenz verursacht Stimmungsschwankungen und Persönlichkeitsveränderungen.
Betroffene können depressiver, ängstlicher, reizbarer und nervöser werden. Auch können sie sich unangemessen oder enthemmt verhalten.
Sie meiden soziale Aktivitäten
Menschen mit Demenz verlieren möglicherweise das Interesse an sozialen Kontakten zu Menschen aus ihrem Berufs- und Privatleben.
Sie vermeiden Gespräche und hören nicht zu, wenn man sie anspricht. Sie nehmen möglicherweise auch nicht mehr an Sport, Hobbys und anderen Aktivitäten mit anderen teil.