Nicht-operative Behandlungen
In manchen Fällen können Ganglionzysten ohne Operation behandelt werden. Zu den nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten gehören:
Beobachtung: Ist die Zyste klein, schmerzlos und verursacht keine Funktionseinschränkungen, kann Ihr Arzt entscheiden, sie im Laufe der Zeit zu beobachten, um zu sehen, ob sie sich von selbst zurückbildet.
Ruhebehandlung: Das Tragen einer Bandage oder Schiene kann die betroffene Hand oder das Handgelenk entlasten und so Entzündungen und Druck auf die Zyste reduzieren.
Punktion: Bei einer Punktion wird Flüssigkeit mithilfe einer Nadel und Spritze aus der Zyste abgelassen. Dies kann vorübergehend Linderung verschaffen, birgt aber das Risiko eines erneuten Auftretens.
Kortikosteroid-Injektionen: Die Injektion von Kortikosteroiden in die Zyste kann Entzündungen reduzieren und Schmerzen lindern, ist aber nur eine vorübergehende Lösung.
Operative Behandlungen
Wenn die Zyste schmerzhaft wird, die Handfunktion erheblich beeinträchtigt oder andere Behandlungen sich als unwirksam erwiesen haben, kann eine Operation empfohlen werden. Zu den chirurgischen Optionen gehören:
Zystenentfernung: Bei diesem Eingriff wird die Zyste zusammen mit ihren Verbindungen zum Gelenk oder zur Sehnenscheide vollständig entfernt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung.
Offene Operation bei Ganglion-/Schleimhautzysten: Bei diesem traditionellen chirurgischen Verfahren wird ein Schnitt über der Zyste gesetzt und diese entfernt. Der Chirurg kann auch einen kleinen Teil der Gelenkkapsel oder der angrenzenden Sehnenscheide entfernen, um das Risiko eines erneuten Auftretens zu verringern.
Arthroskopische Operation: In manchen Fällen kann die Zyste minimalinvasiv mittels Arthroskopie entfernt werden. Dabei werden eine kleine Kamera und spezielle Instrumente durch winzige Schnitte eingeführt.