Die Meldungen kommen von beliebten Badeorten. Einige Badegäste fühlen sich im Wasser plötzlich unwohl und können die Ursache nicht sofort benennen.
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Die Gesundheitsbehörden sammeln Zeugenaussagen und analysieren Spuren. Derzeit ist große Vorsicht geboten, da das verantwortliche Tier noch nicht eindeutig identifiziert wurde.
Fischer und Anwohner stellen Fotos und Videos zur Verfügung, die sie entlang der Küste aufgenommen haben. Diese Informationen stützen eine klare Hypothese, während die Küstenüberwachung fortgesetzt wird.
Die Vorfälle werden aus Cilento gemeldet, insbesondere zwischen Pioppi und Palinuro, wo zwei Badegäste Beinverletzungen erlitten. Laut dem Istituto Zooprofilattico Sperimentale del Mezzogiorno (Zooprofilatisches Versuchsinstitut des Mittleren Westens) deuten die hinterlassenen Spuren auf den Stich eines Purpurrochens hin, einer Art, die auch von Fischern entlang der Küste dokumentiert wurde. Experten stellen jedoch klar, dass dies noch eine Hypothese ist, da das verantwortliche Tier noch nicht eindeutig identifiziert wurde.
Der Purpurrochen besitzt einen gebogenen Stachel am Schwanz, mit dem er sich verteidigen und einen Stich verursachen kann. Im Sommer können die Tiere näher an die Küste vordringen, und es wurden sogar Sichtungen aus den Buchten von Marina di Camerota gemeldet. Eines der betroffenen Tiere, das mit Blutverdünnern behandelt wurde, erlitt Berichten zufolge aufgrund von Blutungen schwerwiegendere Folgen. Experten betonen, dass das Tier nicht aktiv nach Menschen sucht und die Gefahr hauptsächlich von versehentlichem Kontakt ausgeht.