Für diese Provinzen gilt die Warnstufe Orange.
Die Warnstufe Orange gilt für einen Großteil des Landes. Betroffen sind Overijssel, Gelderland, Flevoland, Utrecht, Nordbrabant und Limburg. Auch Zeeland, Nordholland und Südholland sind von der Warnung betroffen. In diesen Provinzen kann die Hitze extrem sein.
Besonders heiß wird es in Städten. Gebäude, Asphalt und Stein speichern die Wärme lange. Dadurch kühlt es abends und nachts nur langsam ab. Dies kann zu Schlafstörungen und verstärkter Müdigkeit führen.
Auch in Innenräumen steigt die Hitze deutlich an. Dies betrifft vor allem Wohnungen ohne ausreichende Belüftung oder Sonnenschutz. Wohnungen in höheren Stockwerken können sich besonders stark aufheizen. Die Hitze kann für die Bewohner sehr erdrückend sein.
Die Warnung gilt vorerst für mehrere Tage. Bis einschließlich Freitag werden Tagestemperaturen zwischen 33 und 36 Grad erwartet. Die Hitze nimmt also zu. Es ist daher ratsam, nicht erst zu reagieren, wenn Symptome auftreten.
Landschaft mit Wiesen und Bäumen
Warum Hitze so stark sein kann
Warnstufe Orange bedeutet, dass jeder unter der Hitze leiden kann. Es betrifft also nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen. Auch gesunde Menschen können Symptome entwickeln, wenn sie sich zu lange in der Sonne aufhalten. Dazu gehören Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder extreme Müdigkeit.
Besonders gefährdet sind jedoch einige Gruppen. Ältere Menschen haben ein höheres Risiko, da ihr Körper langsamer abkühlt. Auch Menschen mit Vorerkrankungen können schneller betroffen sein. Zudem müssen Kleinkinder gut vor der Hitze geschützt werden.
Auch Menschen, die im Freien arbeiten, müssen besonders vorsichtig sein. Dazu gehören Bauarbeiter, Lieferfahrer, Landschaftsgärtner und Verkehrshelfer. Schwere körperliche Arbeit in der prallen Sonne kann schnell zur Überforderung führen. Das Risiko von Dehydrierung oder Überhitzung steigt dann.
An solchen Tagen ist auch von Sport und anstrengender körperlicher Aktivität abzuraten. Die Hitze ist besonders zwischen 12:00 und 18:00 Uhr am stärksten. Das KNMI empfiehlt daher, in diesem Zeitraum anstrengende Aktivitäten zu vermeiden. Wer noch etwas unternehmen möchte, tut dies am besten früh morgens.
Tipps für heiße Tage: Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. Warten Sie nicht, bis Sie Durst verspüren, denn dann kann Ihr Körper bereits dehydriert sein. Wasser ist die beste Wahl. Alkohol und ein hoher Koffeinkonsum können sogar kontraproduktiv sein, da sie den Flüssigkeitsverlust des Körpers beschleunigen.
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