Viele von uns kennen das: Man liegt im Bett und plötzlich schlafen die Hände ein. Sie fühlen sich taub an, und ein unangenehmes Kribbeln tritt auf.
Dieses Phänomen – wenn Körperteile scheinbar „einschlafen“ – wird als Parästhesie bezeichnet. Doch wodurch wird es genau verursacht? Warum tritt es auf, und was kann man dagegen tun?
In diesem Artikel gehen wir den häufigsten Ursachen auf den Grund und erklären, was hinter diesem unangenehmen Gefühl steckt.
🖐️ Was bedeutet es, wenn Körperteile „einschlafen“?
Der Ausdruck „einschlafen“ beschreibt das unangenehme Gefühl von Taubheit und Kribbeln, oft begleitet von einem vorübergehenden Gefühlsverlust oder eingeschränkter Beweglichkeit in einem Körperteil.
Am häufigsten sind die Gliedmaßen betroffen – insbesondere Hände, Arme, Füße und Beine.
Parästhesien treten in der Regel auf, wenn Nerven für eine gewisse Zeit eingeklemmt oder blockiert werden. Dies kann passieren, wenn Sie:
mit der Hand unter dem Kopf schlafen
zu lange im Schneidersitz sitzen
länger in derselben Position verharren
Ein Positionswechsel stellt das normale Empfinden in der Regel schnell wieder her.
⚡ Häufige Ursachen für das „Einschlafen“ von Körperteilen
Verschiedene Faktoren können zu Parästhesien führen. Die häufigsten Ursachen lassen sich in drei Kategorien einteilen:
Nervenkompression
Durchblutungsstörungen
Grunderkrankungen
1. 🧠 Nervenkompression
Eine der häufigsten Ursachen ist Druck auf einen Nerv, der die normale Nervenleitung unterbricht.
Dies kann passieren, wenn Sie im Schlaf auf Ihrem Arm oder Ihrer Hand liegen oder eine Position einnehmen, die Druck auf einen Nerv ausübt.
Tatsächlich „schläft“ der betroffene Körperteil nicht wirklich ein. Stattdessen wird durch den Druck die Nervenkommunikation zwischen dem betroffenen Bereich und dem Gehirn vorübergehend gestört.
Dies führt zu:
Taubheitsgefühl
Kribbeln
Das klassische „Ameisenlaufen“