Am Nachmittag des Montags, dem 29. Juni, wurde in Trient Alarm ausgelöst, nachdem ein junger Mann in der Nähe des Caldonazzo-Sees einen Blindgänger gefunden hatte. Anstatt den Fund sofort den Behörden zu melden, nahm er ihn mit nach Hause und erkannte erst später die potenziell gefährliche Situation.
Nachdem die Rettungskräfte alarmiert worden waren, wurde das Notfallprotokoll aktiviert. Der Einsatz erstreckte sich über die Via Oberziner, zwischen dem Notfallzentrum, dem Corso Alpini und dem Gelände des Coni-Feldes. Die Polizei sperrte das Gebiet umgehend ab, um die Anwohner vor Gefahren zu schützen.
Die Carabinieri der Kompanie Trient, die Feuerwehr und die örtliche Polizei waren im Einsatz. Das gesamte Gebiet wurde abgesperrt, und alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen wurden getroffen, um
die Sicherheit während des Einsatzes zu gewährleisten.
Ersten Informationen zufolge handelte es sich bei dem gefundenen Objekt um eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg. Daher wurde die Unterstützung der Kampfmittelbeseitigungsexperten des US Army Corps of Engineers angefordert, die mit der Bergung und sicheren Entsorgung des Blindgängers beauftragt wurden.
Die seit mehreren Stunden andauernden Operationen konzentrierten sich insbesondere auf das Haus, in das das Geschoss gebracht wurde, und das gesamte Viertel Cristo Re. Erst nach vollständiger Entschärfung des Sprengkörpers kann die Absperrung aufgehoben und der Verkehr wieder in das betroffene Gebiet freigegeben werden.