Samstag, der 11. Juli, wird der kritischste Tag sein, insbesondere für die nördlichen Regionen. Entlang des östlichen Randes des Hochdruckgebiets dringen instabile Luftströmungen aus Nordosten ein und begünstigen die Entstehung schwerer Gewitter. Es werden verbreitete Schauer und sogar organisierte Gewitter erwartet, vor allem in der Lombardei, Venetien, Friaul-Julisch Venetien und der Emilia-Romagna, mit örtlich heftigen Ausbrüchen. Die Bildung von Superzellen, die mit mittelgroßem bis großem Hagel und starken Windböen einhergehen, ist nicht ausgeschlossen, ebenso wie mögliche Starkregen, die lokal hydrogeologische Probleme verursachen können.
Anders sieht es im Rest des Landes aus, wo das afrikanische Hochdruckgebiet weiterhin dominieren wird. In allen Regionen Mittel- und Süditaliens sowie auf den beiden Hauptinseln herrscht stabiles und sonniges Wetter, allerdings begleitet von intensiver und anhaltender Hitze. Die Höchsttemperaturen liegen im Allgemeinen zwischen 35 und 38 °C, wobei in Sardinien und im Landesinneren Mittelitaliens, insbesondere in Latium, der Toskana und Umbrien, Spitzenwerte von 40 °C und mehr erreicht werden. Die hohe Luftfeuchtigkeit trägt zur Schwüle bei und macht die Hitze besonders drückend.