Mehrere technische Erkenntnisse haben es den Ermittlern ermöglicht, den Fall einzugrenzen. Dazu gehören ein Fingerabdruck, der an Espositos Auto gefunden wurde, und die Analyse der Mobilfunkmasten, die mit den beteiligten Geräten verbunden sind. In den letzten Stunden wurden Details sowohl zu seiner Identifizierung als auch zu seiner Vergangenheit in Italien bekannt, die als hilfreich gelten, um ein vollständigeres Bild des Falls zu zeichnen.
Es stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Täter, der 26-jährige tunesische Staatsbürger Ridha Rahmouni, bereits unter dem Aliasnamen Ahmed in den Polizeidatenbanken registriert war. Die Identitätsprüfungen wurden im August 2023 in Lampedusa und anschließend vom Polizeipräsidium Savona durchgeführt. Im Dezember 2024 verweigerte ihm das Polizeipräsidium Salerno zudem eine Aufenthaltserlaubnis. Unter einer anderen Identität wurde außerdem eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs im Raum Salerno erstattet.
Vizepremierminister Matteo Salvini äußerte sich ebenfalls zu dem Fall, dankte den Strafverfolgungsbehörden für ihr schnelles Eingreifen und bekräftigte seine Position zu den Themen illegale Einwanderung und Sicherheit. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Salerno zur Rekonstruktion der genauen Umstände der Tat und zur Ermittlung des Motivs dauern an.