Dermatologe Alex Docampo widerspricht entschieden der weit verbreiteten Behauptung, dass Haarewaschen andere fettige Haartypen „stimulieren“ könne. Er erklärt:
„Viele glauben, dass häufiges Waschen das Haar schädigt oder zu einer übermäßigen Talgproduktion auf der Kopfhaut führt. Das stimmt einfach nicht. Es ist wichtig, die Pflegeroutine an die Bedürfnisse der eigenen Haut anzupassen.“
Der Grund? Die Talgproduktion ist ein System, das über die Talgdrüsen gesteuert wird und von der individuellen Haut reguliert wird – nicht von der Anzahl der Haarwäschen.
Sind 3–5 Wochen die Obergrenze?
Diese Methode hilft:
Talg und Stylingproduktreste zu entfernen
den Haarfollikeln das Atmen zu ermöglichen
das Risiko von Irritationen zu reduzieren
Geruchsbildung zu kontrollieren
das Wachstum von Bakterien und Pilzen zu hemmen, insbesondere bei heißem Wetter und Schweißbildung
Natürlich hat jede Kopfhaut unterschiedliche Bedürfnisse. Menschen, die täglich Sport treiben, in einem heißen Klima leben oder bei der Arbeit einen Helm/eine Mütze tragen, benötigen möglicherweise häufiger Haarpflegeprodukte.
Experten: Die Pflegeroutine kann variieren.
Das Hair Surgery Institute erklärt, dass die ideale Pflegeroutine von folgenden Faktoren abhängt:
Haartyp (fettig, kraus, normal, lockig)
Zustand der Kopfhaut