Die Feuerwehr hat die Leiche der 53-jährigen Lehrerin Chiara Guerra geborgen, die in San Stino di Livenza in der Provinz Venedig verschwunden war. Die Leiche wurde nach dreitägigen koordinierten Suchaktionen und intensiven Einsätzen der örtlichen Einsatzkräfte im Fluss Lemene im Stadtteil Settesorelle gefunden.
Laut den Ermittlungen wurde die Frau von ihrem 17-jährigen Neffen getötet, der die Tat gestand. Da der Junge minderjährig ist, wird das Verfahren nach Jugendstrafrecht geführt. Die Ermittlungen sollen den familiären Kontext und den genauen Tathergang klären.
Der Junge hatte den Malgher-Kanal als Ausgangspunkt der Suche angegeben. Die Strömung trieb die Leiche jedoch offenbar mehrere Kilometer bis in den Fluss Lemene. Dies machte eine Ausweitung des Suchgebiets und den Einsatz zusätzlicher Spezialkräfte erforderlich.
Taucher, Spezialeinsatzkräfte und mit Drohnen ausgerüstete Einheiten waren an der Operation beteiligt. Die Suche umfasste die Wasserwege innerhalb der Stadt und die Bereiche, die zum Meer führen. Die Entdeckung hat einen Großteil der Suchmaßnahmen abgeschlossen und den Beginn weiterer technischer Untersuchungen eingeleitet.
Die Ermittler werden nun weiterhin Zeugenaussagen und Beweise sammeln, um die einzelnen Umstände aufzuklären. Die Hypothesen zum Motiv des Vorfalls müssen durch offizielle Ermittlungen bestätigt werden. Die Gemeinde ist weiterhin tief betroffen und wartet unter Wahrung der notwendigen Vertraulichkeit auf den Abschluss des Gerichtsverfahrens.