Beschwerden im rechten Oberbauch können auf eine Hepatitis hindeuten. Im Verlauf einer Leberzirrhose kann dies zu Aszites, einer Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle, führen. 6. Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes)
Wenn die Leber Bilirubin nicht richtig verarbeitet, reichert es sich an und führt zu einer Gelbfärbung der Haut und der Augen – ein deutliches Warnzeichen. 7. Juckreiz.
Anhaltender Juckreiz ohne Hautausschlag kann durch Ablagerungen von Gallenprodukten unter der Haut verursacht werden.
Fortsetzung auf der nächsten Seite. 8. Dunkler Urin und heller Stuhl.
Ungewöhnlich dunkler Urin oder heller/lehmfarbener Stuhl deuten auf eine Störung des Gallenflusses hin.
Weiterlesen auf der nächsten Seite. 9. Neigung zu Blutergüssen und Blutungen.
Die Leber produziert nicht genügend Gerinnungsfaktoren – selbst kleine Verletzungen können plötzliche Blutergüsse oder Blutungen verursachen. 10. Schwellungen an Füßen und Knöcheln. Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) in den Beinen entstehen durch eine gestörte Durchblutung und einen gestörten Flüssigkeitshaushalt. 11. Verwirrtheit, Gedächtnisprobleme.
Eine hepatische Enzephalopathie tritt auf, wenn Giftstoffe das Gehirn erreichen. Sie äußert sich in Desorientierung, Konzentrationsschwierigkeiten („Brain Fog“) und sogar Persönlichkeitsveränderungen. 12. Krampfadern:
Kleine, rote Äderchen, die sich wie Besenreiser im Gesicht, auf der Brust oder am Hals ausbreiten, deuten auf hormonelle Ungleichgewichte hin, die durch eine Leberschädigung verursacht werden.
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Wann sollten Sie sich Sorgen machen?
Wenn Sie auch nur einige dieser Symptome gleichzeitig bemerken, handeln Sie. Schreiben Sie sie nicht Stress oder dem Alter zu. Suchen Sie einen Arzt auf und lassen Sie Ihre Leberfunktion überprüfen. Je früher eine Leberzirrhose diagnostiziert wird, desto mehr können Sie tun, um den Schaden zu stoppen und ihn sogar teilweise rückgängig zu machen.
Weiterlesen auf der nächsten Seite. Wer ist gefährdet?
Jeder kann eine Leberzirrhose entwickeln, aber folgende Personengruppen sind besonders gefährdet: Menschen, die viel Alkohol konsumieren; Menschen mit Hepatitis B oder C; Patienten mit Fettleber; Menschen mit Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen der Leber; und Menschen, die über längere Zeit giftigen Chemikalien ausgesetzt waren oder leberschädigende Medikamente einnehmen.
So schützen Sie Ihre Leber, bevor es zu spät ist:
Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum – oder verzichten Sie am besten ganz darauf.
Ernähren Sie sich ausgewogen: weniger gesättigte Fettsäuren, mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte.
Bewegen Sie sich regelmäßig und achten Sie auf ein gesundes Gewicht.
Lassen Sie sich gegen Hepatitis impfen.
Wenn Sie potenziell toxische Medikamente einnehmen, lassen Sie Ihre Leberfunktion regelmäßig überprüfen.
Fazit:
Eine Leberzirrhose ist nicht unvermeidlich. Sie beginnt schleichend mit versteckten Symptomen wie Müdigkeit, Übelkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder geschwollenen Beinen. Dies sind die ersten Warnsignale Ihres Körpers. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht es Ihnen, Ihren Lebensstil anzupassen, eine Behandlung durchzuführen und die Leberschädigung zu stoppen. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, geraten Sie nicht in Panik. Ihre Leber versucht Ihnen möglicherweise etwas Wichtiges mitzuteilen. Hören Sie auf sie, bevor es zu spät ist.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken. Vermeiden Sie Selbstmedikation und konsultieren Sie vor der Anwendung der hier enthaltenen Informationen stets einen qualifizierten Arzt oder Apotheker. Die Herausgeber übernehmen keine Garantie für die Ergebnisse und haften nicht für Schäden, die durch die Anwendung entstehen.
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