3. Bananenschale (oder ein Stück Hefe)
Was ist der Mythos? Legt man ein Stück unter die Wurzeln, wird die Orchidee das ganze Jahr über mit Nährstoffen versorgt. Die Wahrheit: Bananenschalen sind reich an Kalium und Phosphor, Nährstoffen, die die Blütenbildung fördern. Hefe enthält B-Vitamine. Gibt man sie jedoch roh direkt in den Blumentopf, verfaulen sie, schimmeln und ziehen Fliegen an. Viel sicherer ist es, daraus einen schwachen Extrakt (Dünger) herzustellen, mit dem man die Orchidee gelegentlich gießen kann.
Möchten Sie, dass Ihre Orchidee prächtig gedeiht?
Statt auf „Wundertricks“ profitiert sie am meisten von Folgendem:
Das richtige Licht: Ausreichend diffuses Licht (idealerweise ein nach Osten oder Westen ausgerichtetes Fensterbrett). Ohne Licht blüht die Orchidee nicht, selbst wenn man etwas darunterstellt.
Temperaturunterschiede: Um einen neuen Trieb zu bilden, benötigt eine Orchidee im Herbst über mehrere Wochen hinweg nachts einen leichten Temperaturabfall (etwa 3 bis 5 °C niedriger als tagsüber).
Richtiges Gießen: Gießen Sie erst, wenn die Wurzeln im transparenten Topf grau werden. Solange sie grün sind, ist noch genügend Wasser vorhanden. Wollen Sie eine Orchidee retten, die nicht blühen will, oder suchen Sie einfach nur nach Möglichkeiten, vorhandene Blüten so lange wie möglich frisch zu halten?