Legt man ein Stück davon unter eine Orchidee, sprießen 100 neue Triebe und die Pflanze blüht das ganze Jahr über!

Legt man ein Stück davon unter eine Orchidee, sprießen 100 neue Triebe und die Pflanze blüht das ganze Jahr über!

1. Eiswürfel
Was ist der Mythos? Legt man jede Woche einen Eiswürfel auf das Substrat, wird die Orchidee optimal bewässert und blüht üppig.

Die Realität: Eis verhindert zwar Staunässe (die häufigste Todesursache bei Orchideen), aber es sind immer noch tropische Pflanzen. Längerer Kontakt mit Eiswasser kann die Wurzeln schädigen. Eine warme Dusche oder das Eintauchen des Topfes in stehendes Wasser ein- bis zweimal pro Woche sind viel bessere Lösungen.

2. Eine Knoblauchzehe (oder Knoblauchwasser)
Was ist der Mythos? Knoblauch regt das Wachstum dutzender neuer Triebe an.

In Wirklichkeit enthält Knoblauch Schwefel und hat stark antiseptische und antibakterielle Eigenschaften. Er wirkt vor allem vorbeugend gegen Pilze und Parasiten und kann der Pflanze einen leichten Wachstumsschub geben (wie ein schwaches Stimulans). Er führt jedoch sicherlich nicht zu explosionsartigem Wachstum mit Hunderten von Trieben.

3. Bananenschale (oder ein Stück Hefe)
Was ist der Mythos? Legen Sie einfach ein kleines Stück unter die Wurzeln, und Ihre Orchidee ist das ganze Jahr über mit Nährstoffen versorgt.

Die Realität: Bananenschalen sind reich an Kalium und Phosphor, die die Blütenbildung fördern. Hefe enthält B-Vitamine. Gibt man sie jedoch roh direkt in den Topf, verrotten sie, schimmeln und ziehen Fliegen an. Viel sicherer ist es, einen schwachen Extrakt (Dünger) herzustellen, mit dem Sie Ihre Orchidee gelegentlich gießen können.

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