Hier sind wir also, beginnend mit…Mehr…

Hier sind wir also, beginnend mit…Mehr…

Die Hitzewelle, die Italien und weite Teile Europas heimgesucht hat, neigt sich dem Ende zu. Laut den neuesten Aktualisierungen der Wettermodelle ECMWF und GFS wird sich die atmosphärische Lage deutlich verändern.

Die beiden wichtigsten Vorhersagemodelle stimmen in einem klar definierten Szenario überein: Eine ausgedehnte atlantische Störung erreicht das Mittelmeerbecken und beendet damit die Dominanz des subtropischen Hochdruckgebiets, das für die hohen Temperaturen und die Schwüle der letzten Wochen verantwortlich war.

Die ersten Auswirkungen dieser Veränderung werden zwischen Montag und Dienstag erwartet. Norditalien wird als erstes einen starken Temperatursturz erleben, begleitet von einer zunehmenden atmosphärischen Instabilität und der Bildung erster Gewitter.

Die intensivste Phase wird am Dienstag, dem 30. Juni, erwartet. Dann wird das Eintreffen eines atlantischen Tiefdruckgebiets verbreitete, teils sehr starke Niederschläge, insbesondere am Nachmittag, begünstigen. Anschließend breitet sich das Phänomen in Richtung Mittel- und Süditalien aus.

Sollten sich die aktuellen Vorhersagen bestätigen, weicht die extreme Hitze einem deutlich angenehmeren Klima mit sinkenden Temperaturen und wesentlich wechselhafterem Wetter. Experten raten jedoch dazu, auch künftige Aktualisierungen zu verfolgen, da sich die Entwicklung dieser atmosphärischen Systeme im Detail noch leicht verändern könnte, obwohl der Trend hin zu einem Wendepunkt, der nun immer konkreter wird und von vielen erwartet wird, weiterhin bestätigt ist.

\