Doppelbeben, beide mit einer Stärke von 5,0: die Situation

Doppelbeben, beide mit einer Stärke von 5,0: die Situation

Die Erde bebt weiterhin in verschiedenen Teilen der Welt. Diesmal traf die jüngste seismische Sequenz die Stadt Yibin in der chinesischen Provinz Sichuan, wo zwei Beben der Stärke 5,0 in unmittelbarer Nähe zueinander auftraten. Das Chinesische Zentrum für seismische Netzwerke meldete das erste Beben mit seinem Epizentrum im Bezirk Gaoxian in etwa 8 Kilometern Tiefe.

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Das zweite Beben, das erneut Gebäude schwanken ließ, ereignete sich in geringerer Tiefe, etwa 6 Kilometern. Nach ersten, derzeit aktualisierten Angaben erlitten zwei Personen leichte Verletzungen und wurden in örtlichen Krankenhäusern behandelt.

Dem zweiten Erdbeben wurden keine neuen größeren Schäden zugeschrieben, doch die Bevölkerung war in großer Sorge. Sichuan zählt aufgrund seiner intensiven unterirdischen Aktivität zu den am stärksten gefährdeten Gebieten Chinas.

Die Hauptursache liegt in der anhaltenden Kollision der Indischen und Eurasischen Platte. Dieser Prozess führt zu Verformungen der Erdkruste und zur Ansammlung von Energie entlang der zahlreichen Verwerfungen der Region.

Die Region trägt noch immer die Narben schwerer Erdbeben aus der Vergangenheit. So forderte beispielsweise ein Erdbeben der Stärke 6,8 im Jahr 2022 93 Todesopfer, während im Mai 2008 ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 8,0 Sichuan erschütterte und über 90.000 Tote und Vermisste hinterließ. Eine historische Narbe, die das kollektive Gedächtnis weiterhin stark prägt.

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