Bauchspeicheldrüsenkrebs: Die Anzeichen, die Ihr Leben retten können (1/2)

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Die Anzeichen, die Ihr Leben retten können (1/2)

Bauchspeicheldrüsenkrebs, insbesondere im Frühstadium, verläuft oft symptomlos, was die Diagnose verzögern kann. Wir wissen genau, wie wichtig eine möglichst frühzeitige Diagnose ist, um rechtzeitig handeln zu können, einen tragischen Verlauf zu vermeiden und der Krankheit zuvorzukommen.

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Zu den Anzeichen, die keinesfalls unterschätzt werden sollten, gehören deutlicher und unerklärlicher Gewichtsverlust, Übelkeit und Schwäche, Schmerzen im Oberbauch oder Rücken sowie Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel). Laut einer in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlichten Studie können zwei Symptome von Bauchspeicheldrüsenkrebs bis zu drei Jahre vor der eigentlichen Diagnose auftreten.

Vor diesem Hintergrund sind die beiden Anzeichen, die lange vor der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs auftreten können, deutlicher Gewichtsverlust und erhöhter Blutzucker. Die Studie wurde von einem Expertenteam der Universitäten Surrey und Oxford durchgeführt. Dabei wurden über 8.700 Patienten anhand ihrer Krankengeschichte aus den Jahren 2007 bis 2020 untersucht.

Insbesondere wurden zwei Krankheitszeichen analysiert: ein sinkender Body-Mass-Index (BMI) und ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass ein sinkender BMI in Kombination mit einem Anstieg des HbA1c-Werts (Glucosyliertes Hämoglobin), also der durchschnittlichen Glukosekonzentration im Blut, als Warnzeichen für ein erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs dienen kann. Ein sinkender BMI in Verbindung mit einem Anstieg des HbA1c-Werts deutet darauf hin, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig funktioniert oder ihre Funktionsfähigkeit nachlässt.

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